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Entwicklungshilfe soll intelligenter und effizienter werden - 07/12/2010

Logo der Europäischen Entwicklungshilfetage mit URL-Link zu eudevdays.eu © EU

Bei den Europäischen Entwicklungshilfetagen wird jedes Jahr die Ausrichtung der EU-Entwicklungshilfe diskutiert. Im Vordergrund steht nach wie vor die Bekämpfung der Armut in der Welt.

Rund 7 000 Teilnehmer sind zu den Europäischen Entwicklungshilfetagen Englishfrançais am 6./7. Dezember nach Brüssel gekommen, um Überlegungen darüber anzustellen, wie die Entwicklungshilfe der EU besser gestaltet werden kann. Es geht um Themen wie Ernährungssicherheit, Wasser, Gesundheit, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, Demokratie, verantwortungsvolle Staatsführung, sowie wirtschaftliches und soziales Wachstum.

Die EU und ihre Mitgliedstaaten stellen mehr als die Hälfte der internationalen Entwicklungshilfe bereit und sind damit weltweit die größten Geber. Nicht nur das: Sie geben auch entwicklungspolitische Impulse indem sie ihre Märkte für Exporte öffnen und die regionale Wirtschaftsintegration fördern.

Aus einer aktuellen Umfrage English geht hervor, dass selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise 89 % der Europäer der Meinung sind, dass Entwicklungshilfe eine wichtige oder relativ wichtige Sache bleibt. Etwa die Hälfte der Befragten vertrat die Auffassung, dass die EU ihre Zusage einlösen soll, den Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttoinlandsprodukt bis 2015 auf 0,7 % anzuheben und sprach sich dafür aus, diesen Prozentsatz zu erhöhen.

Weitere Diskussionsthemen der Entwicklungshilfetage sind die besonderen Bedürfnisse der am wenigsten entwickelten Länder, die Gleichbehandlung der Geschlechter und gefälschte Arzneimittel.

Eine der Diskussionsrunden befasste sich speziell mit der Frage, inwieweit die Rechte der Kinder in der Entwicklungshilfepolitik berücksichtigt werden sollen. In diesem Kontext fand auch ein Seminar mit einem Austausch bewährter Verfahren zur Verbesserung der Lage von Kindern in der Kakaoindustrie statt.

Ein anderer Arbeitskreis diskutierte über den Werdegang der EU-Entwicklungspolitik und ihre Rolle bei der Förderung von Demokratie in Entwicklungsländern. Ferner fand eine Debatte über Armutsbekämpfung durch Förderung der Geschlechtergleichstellung sowie über die Rolle der örtlichen Behörden statt.

Die Hauptdebatte drehte sich um die geplante EU-Initiative zur Verbesserung des Zugangs zu Energie in Entwicklungsländern und die Anstrengungen der EU-Länder zur Umsetzung der von den Vereinten Nationen festgelegten Millenium-Entwicklungsziele, die einen allgemeinen Rahmen für die Verringerung der Armut bis 2015 vorgeben.

Während des Forums wurden verschiedene Berichte und Studien - unter anderem auch der Europäische Entwicklungshilfebericht 2010 English - freigegeben.

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EuropeAid

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