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Zuhause und in anderen Ländern schneller auf Katastrophen reagieren - 26/10/2010

Gruppe von Einheimischen und Katastrophenhelfern © EU/ECHO/Malini Morzaria

Weltweit nimmt die Anzahl und Schwere von Katastrophen zu. Um Menschenleben zu retten und einen schnellen Wiederaufbau zu ermöglichen, müssen daher unsere guten Absichten schnell und wirksam in Taten umgesetzt werden.

Anhand der jüngsten Katastrophen zeigte sich, dass die aktuelle Katastrophenabwehr der EU erfolgreich ist, jedoch noch verbessert werden kann. Eine neue Strategie English hat dies zum Ziel und soll außerdem die Ressourcen EU-weit besser bündeln.

Klimawandel, wachsende Bevölkerung und immer mehr Industrie führten zu einem stetigen Anstieg von Katastrophen in den letzten zwanzig Jahren - und dieser Trend wird sich wohl fortsetzen.

In Krisensituationen fungiert das Beobachtungs- und Informationszentrum (BIZ) English der EU als Kommunikations- und Koordinationsschnittstelle, über die Menschen Hilfe erhalten können. Es sorgt dafür, dass die betroffenen Länder im Rahmen der verfügbaren Ressourcen und Expertise die benötigte Hilfe erhalten.

Bis jetzt beruhten die Reaktionen auf Katastrophen jedoch auf den Hilfsangeboten einzelner EU-Länder. Die neue Strategie soll gewährleisten, dass rund um die Uhr Notfallteams zur Verfügung stehen, die über Ausrüstung wie mobile Kliniken und Löschflugzeuge verfügen. Sie sollen auch kurzfristig sofort einsatzbereit sein. Menschen in Not sollen weniger lange warten müssen, wenn eine Region oder ein Land von einem Unglücksfall betroffen ist.

Im Rahmen der Strategie kommen außerdem die Zivilschutzressourcen der EU mit ihren internationalen Entsprechungen zusammen, um besser koordinierte Reaktionen zu ermöglichen. Ein Europäisches Notfallabwehrzentrum soll eng mit internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, dem Roten Kreuz und anderen NRO zusammenarbeiten.

Da 80 % der EU-Bürger wünschen, dass die EU bei Katastrophen helfen sollte (EU-weite Umfrage English), liegt ein weiteres Ziel der Strategie darin, die breite Öffentlichkeit für die Arbeit der EU in natürlichen oder durch Menschen verursachten Notsituationen in Europa und weltweit zu sensibilisieren.

In diesem Jahr stellten die Länder gemeinsam medizinische Hilfe und Notunterkünfte für Flutopfer in Pakistan zur Verfügung. In Europa selbst benötigte Portugal im Juli Ausrüstung für die Bekämpfung von Waldbränden, und vor kurzem erst half ein Team von Experten Ungarn dabei, zu bewerten, wie die vom Giftschlamm verseuchten Landschaften und Flüsse saniert werden können.

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