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Epidemien bedrohen die überlebenden Flutopfer in Pakistan - 30/08/2010

Kristalina Georgieva trifft Flutopfer in Pakistan © EU

Über das schmutzige Wasser verbreiten sich rasch Krankheiten unter den pakistanischen Überlebenden der Fluten, so dass Epidemien drohen. Diese Warnung kommt aus dem Munde der EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe nach ihrer Rückkehr aus dem schwer getroffenen Land.

Während ihres zweitägigen Besuchs traf sich die Kommissarin Kristalina Georgieva mit pakistanischen Beamten, Helfern und Flutopfern. Wie sie berichtet, sind die Verwüstungen, die sich über die fünffache Fläche Belgiens erstrecken, "schrecklich".

"Ich bin sehr besorgt über Epidemien", erklärte Georgieva auf einer Pressekonferenz und verwies auf den alarmierenden Anstieg wassergebundener Krankheiten in den letzten Tagen.

Heftigste Monsunregenfälle haben 1500 bis 2000 Menschen das Leben gekostet, mehr als eine Million Häuser hinweggespült und rund 3,4 Millionen Hektar Ernteflächen verwüstet. Insgesamt sind etwa 17 Millionen Menschen betroffen.

Die EU-Außenminister werden bei ihrem Treffen nächste Woche über eine Aktionsstrategie beraten. Die Länder der EU haben 230 Millionen Euro Nothilfe - darunter 70 Mio. aus Mitteln der EU - zugesagt, was mehr als der Hälfte der ursprünglich von den Vereinten Nationen als dringend erachteten Hilfsbeträge entspricht.

Pakistan wird auch Hilfe beim Wiederaufbau benötigen - wie viel ist jedoch noch nicht abzusehen. Später in diesem Jahr wird in Islamabad eine Geberkonferenz abgehalten.

 

EU-Hilfe für Pakistan Englishfrançais

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