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Haiti wiederaufbauen - 06/04/2010

Von links nach rechts:  Catherine Ashton, Hillary Clinton und Ban Ki-moon © EU

EU sagt über 1,2 Milliarden Euro für den Wiederaufbau und die langfristige Entwicklung Haitis zu.

Der Finanzierungsbeschluss wurde auf einer Konferenz der Vereinten Nationen über Haiti Englishespañolfrançais letzte Woche in New York angekündigt.

Insgesamt verpflichteten sich die Geberländer, 7,3 Milliarden Euro (9,9 Milliarden Dollar) bereitzustellen, um den Wiederaufbau des Landes nach dem verheerenden Erdbeben im Januar voranzutreiben. Von dieser Summe ist mehr als die Hälfte (5,3 Mrd. Dollar) für 2010 und 2011 vorgesehen. Haiti hatte für diesen Zeitraum nur 3,9 Mrd. Dollar erbeten.

Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der EU für Außenbeziehungen, forderte eine Wirtschaftsstrategie für die kommenden zehn Jahre, um nicht nur den Wiederaufbau, sondern auch auf lange Sicht Entwicklung und Wachstum zu fördern.

„Die EU ist sich jedoch bewusst, dass der Wiederaufbau Haitis auch eine langfristige Verpflichtung seitens der Entwicklungspartner erfordert“, sagte sie. Die EU gehört bereits seit langer Zeit zu den wichtigsten Gebern des Karibikstaates.

Kristalina Georgieva, die Kommissarin für humanitäre Hilfe, schlägt vor, durch Minikredite und Geld-gegen-Arbeit-Schemata die Entwicklung anzukurbeln und die Haitianer zur Selbsthilfe zu ermuntern.

Bei dem Erdbeben kamen mehr als 200 000 Menschen ums Leben und über eine Million wurden -obdachlos. Die EU hat bereits 300 Millionen Euro humanitäre Hilfe bereitgestellt.

EU-Hilfe für Haiti Englishespañolfrançais

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