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Wiederaufbau in Chile nach dem Erdbeben - 17/03/2010

Durch das Erdbeben entzweites Gebäude in Chile © Reporters

Die Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten von Chile war für die neue EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe in mehrfacher Hinsicht ein bewegendes Ereignis.

Kommissarin Kristalina Georgieva wohnte dem Festakt zur Amtseinführung des neuen Präsidenten im Rahmen einer Reise zur Besichtigung der EU-Hilfeeinsätze in den schwer erdbebengeschädigten Gebieten des südamerikanischen Landes bei. Die EU hat 3 Millionen Euro bereitgestellt und Experten für die Koordinierung von Hilfsgüterlieferungen entsandt.

Noch wenige Minuten vor der Vereidigung von Präsident Sebastián Piñera im chilenischen Parlament in der Stadt Valparaiso wurde die Küste von einem heftigen Nachbeben und innerhalb der nächsten halben Stunde von zwei weiteren Beben erschüttert. Es herrschte jedoch keine Panik, und Präsident Piñera setzte die Begrüßung der Weltspitzen unbeirrt fort. Wie Kommissarin Georgieva in ihrem Blog English erklärt, führt sie die eiserne Ruhe der Bevölkerung auf deren Vertrauen in die ausgefeilte Bautechnik in diesem erdbebengefährdeten Land zurück.

Das Erdbeben vom 27. Februar der Stärke 8,8 auf der Richter-Skala war eines der bisher stärksten Beben. Dennoch war die Zahl der Todesopfer – rund 500 – relativ niedrig. Die meisten Menschen starben durch den nachfolgenden Tsunami. Viele Gebäude wurden zwar schwer beschädigt, die meisten davon stürzten aber nicht ein.

Chile hat internationale Hilfe in Form von mechanischen Brücken, Feldkrankenhäusern, Satellit-Fernsprechgeräten, Salzwasser-Reinigungsanlagen, Unterkünften und Feldküchen angefordert.

Die EU-Hilfe wird über vier Agenturen verteilt: Telecoms Without Borders (Telecoms Without Borders), die Panamerikanische Gesundheitsorganisation und das Spanische und Deutsche Rote Kreuz.

Von Seiten der EU sind vier Experten für humanitäre Hilfe und ein sechsköpfiges Katastrophenschutz English -Team vor Ort stationiert.

Mehrere Mitgliedstaaten haben ergänzend zur EU-Unterstützung eigene Beiträge geleistet. Spanien, Deutschland und Frankreich haben ebenfalls Experten in die Region entsandt.

Koordiniert wurden ihre Beiträge wurden von der rund um die Uhr besetzten Überwachungs- und Informationszentrale in Brüssel.

Mehr über humanitäre Hilfe der EU Englishfrançais

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