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Die Entwicklung fördern – Rezession und Klimawandel als Hauptthemen - 19/10/2009

Zu den Europäischen Entwicklungstagen in Stockholm, mit der die Leistungen der EU im Bereich der Entwicklungshilfe aufgezeigt werden sollen, werden 4000 Teilnehmer sowie Vertreter von 1 500 Organisationen erwartet.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Entwicklungstage, für die das übergreifende Motto „Bürger und Entwicklung“ gewählt wurde, stehen die Auswirkungen der Erderwärmung und der Rezession auf die Entwicklungsländer.

Diese Länder sind vom Wirtschaftsabschwung und vom Klimawandel besonders stark betroffen, obwohl sie am wenigsten dazu beitragen.

Phänomene wie das Ansteigen des Meeresspiegels, Wüstenbildung und die zunehmende Häufigkeit schwerwiegender Naturkatastrophen könnten Millionen Menschen in die Armut stürzen und die bisherigen Fortschritte bei der Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele Englishfrançais zunichte machen. Hinzu kommt, dass die Geberländer angesichts des derzeitigen Wirtschaftsklimas die Hilfe für Entwicklungsländer drosseln, so dass die Ernährungssicherheit in ohnehin schwachen Regionen gefährdet ist.

Die Europäischen Entwicklungstage sind für Politiker, Beamte, NRO, Unternehmensleiter, Wissenschaftler, Forscher und Vertreter der Medien eine Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und neue Partner für Entwicklungsprojekte anzusprechen.

Auf dem Programm der dreitägigen Veranstaltung, die am 22. Oktober beginnt, stehen Seminare, Vorträge, Diskussionsforen und Workshops. Teilnehmende Organisationen werden die Möglichkeit haben, im „Development Village“, d. h in einem eigenen Bereich mit Ausstellungsständen, dem Publikum ihre Aufgaben und Ziele näherzubringen.

Abgerundet wird das Programm durch die Verleihung mehrerer Preise wie des Lorenzo Natali-Journalismuspreises Englishespañolfrançais , der für herausragende Berichte über Menschenrechte, Demokratie und Entwicklung zuerkannt wird, oder des Entwicklungs-Jugendpreises, der an Jugendliche für Poster oder Videoproduktionen zum Thema „Menschliche Entwicklung“ in Afrika vergeben wird.

Am 22. Oktober veröffentlicht die EU übrigens erstmalig den Europäischen Entwicklungsbericht Englishfrançais. Er ist als Grundlage für die Diskussion über das Entwicklungshilfekonzept der EU für schwache Länder in Afrika südlich der Sahara gedacht.

Über die Hälfte der weltweiten Entwicklungshilfe kommt von der EU.

Mehr zu den Europäischen Entwicklungstagen Englishfrançais

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