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Logo des G-8-Gipfels © G-8

Die G-8-Länder haben sich verpflichtet, die Erderwärmung auf 2°C zu begrenzen und die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 % zu reduzieren

Die Vereinbarungen sind ein bedeutender Schritt in Richtung eines globalen Konsens darüber, wie die Last der Emissionseindämmung getragen werden soll. Die G-8-Spitzen haben allerdings darauf hingewiesen, dass bis zur Klimakonferenz in Kopenhagen noch eine Menge Arbeit zu leisten ist. Die Vereinten Nationen hoffen, auf dem Weltgipfel im Dezember ein neues Abkommen unter Dach und Fach bringen zu können.

Im vergangenen Jahr einigte sich die G-8 darauf, die Emissionen weltweit bis 2050 um die Hälfte zu reduzieren, legte aber nicht die Modalitäten dafür fest. Dies ist nun auf der Tagung in L'Aquila geschehen: Die Industrieländer sollen ihre Emissionen um 80 % reduzieren.

Eine Gruppe von Schwellenländern – China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika – verlangt von den G-8-Ländern, dass sie Ziele für 2020 festlegen und finanzielle und technische Hilfe zur Bekämpfung des Klimawandels leisten.

Mit den wichtigsten aufstrebenden Wirtschaftsmächten fanden am Rande des Gipfels Gespräche im Rahmen des Forums der führenden Wirtschaftsnationen statt. In diesem Forum sind alle Hauptakteure, d.h. die Mitglieder der G-8 (USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und Russland), die wichtigen G-5-Schwellenländer (China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika) sowie Australien, Indonesien, Südkorea und die EU vertreten. .

Die Schwellenländer schlossen sich der G-8 hinsichtlich des Zieles an, die durchschnittlichen Temperaturen weltweit auf 2° C zu begrenzen. Dies ist ein bedeutender Schritt nach vorn im Kampf gegen die Erderwärmung. Diese Grenze ist insofern wichtig, als sie das Risiko eines Klimawandels, der außer Kontrolle gerät, auf ein Mindestmaß reduziert.

Die Erderwärmung war für die Staats- und Regierungschefs eines der Hauptthemen nicht nur auf dem jährlichen Gipfeltreffen der G-8, sondern auch bei den getrennt geführten Gesprächen mit den Schwellenländern. Weitere Themen, mit denen sich die Spitzen befassten, waren die weltweite Wirtschaftskrise, die Entwicklung in Afrika, die Nichtverbreitung von Kernmaterial, die Reform des Finanzsystems und die Ernährungssicherheit.

Die Spitzen der G-8 sagten zu, für die Dauer von drei Jahren 20 Milliarden US-Dollar für die Förderung von Investitionen in die Landwirtschaft in ärmeren Ländern und für die Bekämpfung des Hungers bereitzustellen. Ferner kamen sie überein, neue Regeln für das Finanzsystem durchzuführen und den Welthandelsgesprächen neuen Schwung zu geben.

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