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Gipfeltreffen EU-China - 20/05/2009

Chinesische Delegation bei den Handelsgesprächen zwischen der EU und China ©EC

Klimawandel, Finanzkrise und wirtschaftliche Beziehungen waren dominierende Themen auf dem Gipfeltreffen EU-China am 20. Mai in Prag.

Die EU und China haben Abkommen über die Erweiterung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Technologie, saubere Energieträger und kleine Unternehmen unterzeichnet. Sie bekräftigten ihr Engagement für ein Technologie-Vorzeigeprojekt zur Erzeugung von Strom aus Kohle ohne CO2-Emissionen, die ja Hauptursache des Treibhauseffekts sind.

Ferner sondierten beide Seiten die Position des Dialogpartners mit Blick auf die internationalen Gespräche über Klimawandel im Dezember dieses Jahres in Kopenhagen. Die EU fordert aufstrebende Volkswirtschaften wie China mit Nachdruck auf, die CO2-Emissionen zu begrenzen. Dafür soll China finanzielle Unterstützung von den Industrieländern erhalten.

Bezüglich der Finanzkrise sind sich die EU und China einig, dass die internationalen Institutionen eine stärkere Rolle bei der Überwachung wirtschaftlicher Risiken spielen und Schwellen- und Industrieländer in diesen Institutionen mehr Gewicht haben sollten. Auf einem Treffen auf hoher Ebene im Mai dieses Jahres stellten beide Seiten übereinstimmend fest, dass Handel und Wirtschaft die tragenden Säulen des künftigen Wirtschaftsaufschwungs sein müssen.

Weitere Themen waren die Menschenrechtslage in Tibet sowie die Konflikte in Sri Lanka, Afghanistan und Pakistan – drei Länder, auf die China beträchtlichen Einfluss ausübt.

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