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EU-Nahrungsmittelhilfe für Millionen Menschen - 15/10/2009

Afrikanische Flüchtlinge

Durch ihren jüngsten Beschluss zur Nahrungsmittelhilfe wird die EU schätzungsweise 18,7 Millionen der weltweit am stärksten gefährdeten Menschen erreichen können.

Die für humanitäre Hilfe zuständige Generaldirektion Englishfrançais der Kommission stellt den Rekordbetrag von 160 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfe bereit. Geholfen wird Menschen in Afrika, Asien, der Kaukasusregion und dem Nahen Osten, die unter gravierenden Versorgungsmängeln leiden.

„In vielen der ärmsten Länder der Welt sind die Menschen zunehmend Naturkatastrophen, Konflikten und wirtschaftlichem Druck ausgesetzt. Dadurch geraten sie leicht in prekäre Ernährungssituationen. Bei der Versorgung dieser Menschen mit Nahrungsmitteln und der Wiederaufnahme der Nahrungsmittelproduktion in den betroffenen Ländern spielt die Europäische Union eine wesentliche Rolle“, erklärte der für Entwicklung und humanitäre Hilfe Englishfrançais zuständige Kommissar Louis Michel.

Der Schwerpunkt der Nahrungsmittelhilfe wird in den Gebieten liegen, in denen sie am dringendsten benötigt wird. Zu den bisher ermittelten 17 Schwerpunktgebieten gehören: Burundi, Kenia, Nepal, Afghanistan, Kolumbien, Sudan, Tschad, Somalia, das Westjordanland und der Gazastreifen. Die Hilfe umfasst:

  • die Verteilung von Nahrungsmitteln an Bedürftige nach Naturkatastrophen, Epidemien oder bewaffneten Konflikten,
  • die Verbesserung des Ernährungszustands bestimmter Bevölkerungsgruppen in Krisensituationen, wobei Kindern unter fünf Jahren und ihren Müttern besondere Aufmerksamkeit gilt,
  • die Wiederherstellung von Einkommensmöglichkeiten in ländlichen Gemeinden durch das Programm „Nahrungsmittel gegen Arbeit”,
  • die Wiederherstellung der Existenzgrundlagen besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen, etwa bei der Rückkehr in ihre Heimat oder der Wiederansiedlung nach einer Krisensituation.

Die meisten im Rahmen dieses Beschlusses finanzierten Projekte werden vom UN-Welternährungsprogramm durchgeführt. Bei Maßnahmen zur Bereitstellung von Nahrungsmitteln und kurzfristigen Aktivitäten im Bereich Ernährungssicherheit arbeitet die EU mit dem Roten Kreuz und anderen Nichtregierungsorganisationen zusammen.

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