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Wachstum und Beschäftigung Hauptthemen auf dem EU-Gipfel - 18/03/2013

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso © EU

Die Staats- und Regierungschefs der EU berieten über weitere Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Unterstützung arbeitsloser Jugendlicher.

Präsident José Manuel Barroso forderte mehr Maßnahmen zur Förderung von Wachstum, Produktivität und Beschäftigung.

Barroso verlangt mehr Maßnahmen für arbeitslose Jugendliche. Seit Januar 2012 beschleunigt die Kommission die EU-Regionalförderung in den acht Ländern mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit.

Bisher wurden rund 16 Milliarden Euro bereit gestellt: mit Erfolg! English — schätzungsweise 780 000 Jugendliche und 55 000 kleine und mittlere Betriebe werden davon profitieren.

Arbeits- und Ausbildungsplätze für junge Menschen

Mehr jungen Menschen zu einem Arbeitsplatz verhelfen ist eine Aufgabe, die kontinuierlichen Einsatz erfordert. Die Kommission schlägt besondere Maßnahmen in Form einer Arbeits- und Ausbildungsplatzgarantie für alle Jugendlichen unter 25 vor.

Sie will damit sicherstellen, dass die Betroffenen innerhalb von vier Monaten nach Abschluss ihrer formalen Ausbildung oder nach Verlust ihres Arbeitsplatzes ein angemessenes Angebot für eine Arbeitsstelle, eine Weiterbildung oder eine Lehr- bzw. Praktikumsstelle erhalten.

Die EU-Länder und das Europäische Parlament werden die Vorschäge zügig verabschieden, so dass die Kommission das mit sechs Milliarden Euro dotierte Programm für den Zeitraum 2014 bis 2020 wie geplant in Angriff nehmen kann.

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder erörterten außerdem Maßnahmen zum Abgleich des Arbeitskräfteangebots mit den von der Wirtschaft benötigten Fertigkeiten. Es gibt Beschäftigungsmöglichkeiten, und die Jugendlichen sollten so ausgebildet werden, dass sie diese auch wahrnehmen können.

Im Bereich der digitalen Technologien gestaltet es sich beispielsweise schwierig, offene Stellen zu besetzen — bis 2015 werden 900 000 neue Stellen entstehen. Vor diesem Hintergrund hat die Kommission ein Programm zur Förderung von Kompetenzen English eingeleitet, um die Maßnahmen von Unternehmen, Verbänden und EU-Ländern zur Behebung dieses Mankos aufeinander abzustimmen.

Gespräche auf internationaler Ebene

Als Mitglied der G-8-Gruppe English hat die Kommission dazu aufgerufen, Zahlungen an ausländische Staaten transparent zu machen, Steuerhinterziehung zu verhüten und den weltweiten Handel zu verbessern.

Präsident Barroso appellierte an die Staats- und Regierungschefs, sich auf die Vorschläge der Kommission zur Verschärfung der Vorschriften über die Meldung von Zahlungen wie Abgaben, Lizenzgebühren und Vergünstigungen an ausländische Staaten zu einigen. Ferner rief Barroso dazu auf, zwei Empfehlungen der Kommission betreffend Steuerhinterziehung und -umgehung rasch umzusetzen.

Barroso und andere Kommissionsmitglieder werden am 21. und 22. März mit Vertretern der russischen Regierung zusammentreffen und dort unter anderem Gespräche über eine Intensivierung der Handelszusammenarbeit führen.

Mehr zum EU-Frühjahrsgipfel

Präsentation von Präsident Barroso auf der Tagung des Europäischen Rates

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