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Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland haben die saubersten Badegewässer - 30/07/2012

Strand in Griechenland © EU

Die Gewässer fast aller Küsten- und Binnenbadestandorte in der EU sind rein genug für bedenkenloses Baden – das Qualitätsniveau insgesamt steigt.

Die Ergebnisse des von der Europäischen Umweltagentur erstellten Jahresberichts über Badegewässer beruhen auf regelmäßigen Probenahmen an über 22 000 Küsten- und Binnenbadestandorten in ganz Europa.

Der Anteil der Orte mit „ausgezeichneter“ Wasserqualität stieg um 3,5 % gegenüber dem Vorjahr und die Zahl der Orte mit „ausreichender“ Wasserqualität nahm um 1 % zu. Weniger als 2 % der Orte erfüllten die EU-Mindestanforderungen nicht.

Prüfen Sie die Wasserqualität bevor Sie sich ins kühle Nass stürzen!

  • Informationen zur Badegewässerqualität in Ihrer Umgebung English
  • Wasserinformationssystem für Europa (WISE) English – Daten zum Herunterladen und interaktive Karten
  • Eye on Earth English : Hier finden Sie Informationen zum Gewässerzustand in Ihrer Umgebung.
  • Halten Sie Ausschau nach diesen Badegewässer-Qualitätszeichen English , wenn Sie schwimmen gehen!

Wasserqualitätsprüfung 2011

Badestandorte an Stränden, Flüssen und Seen in ganz Europa werden regelmäßig auf Schadstoffe und Bakterien wie Escherichia coli hin überprüft, die auf die Anwesenheit von Abwasser oder tierischen Fäkalien hinweisen können.

Insgesamt erfüllten im Vergleich zu 2010 mehr Standorte die EU-Mindestanforderungen; einige Länder konnten außerordentlich gute Ergebnisse vorweisen.

Die großen Stars – und die „Sünder“

Am besten schnitten 2011 Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland ab: Über 90 % aller Badestandorte dieser Länder erhielten die Note „Ausgezeichnet“. Die übrigen Badestandorte erfüllten immerhin die zwingenden Werte.

Am anderen Ende der Skala lagen die Niederlande, Bulgarien, Lettland, Luxemburg und Belgien. In diesen Ländern erfüllte nur eine verhältnismäßig geringe Zahl von Standorten die EU-Mindestanforderungen.

In Deutschland und Österreich erreichten mehr als 80 % der Badegewässer eine ausgezeichnete Badegewässerqualität (oder die Leitwerte) und über 95 % der Standorte den zwingenden Wert.

Insgesamt hat sich die Gewässerqualität an Badeorten in der EU seit 1990 stetig gebessert. Die Zahl der Küstengewässer, die nicht den EU-Anforderungen entsprachen, ging von 9,2 % im Jahr 1990 auf 1,5 % im Jahr 2011 zurück. Der Anteil der Binnengebiete mit unzureichender Wasserqualität fiel von 11,9 % im Jahr 1990 auf 2,4 % im Jahr 2011 — bisher eines der besten Ergebnisse.

Mehr zum Themas Wasserqualität und Umwelt English

Reisen in Europa 2012–2013

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