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Grüne Woche 2011 - aus weniger mehr machen - 23/05/2011

Plakat mit Webadresse zur Grünen Woche, 24.-27. Mai 2011: http://ec.europa.eu/greenweek © EU

In die Debatte um das EU-Konzept zum Schutz, zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt schalten sich jetzt europäische Fachleute ein.

Für unser Überleben - und eine gesunde moderne Wirtschaft - sind wir abhängig von Ressourcen wie Metallen, Mineralien, Brennstoffen, Wasser, Holz, fruchtbarem Boden und sauberer Luft.

Doch diese Ressourcen sind begrenzt. Daher müssen wir sie nachhaltiger nutzen. Ein ressourcenschonendes Europa English ist ein vorrangiges Ziel der EU und Bestandteil der Strategie Europa 2020 für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung.

Rund 3 500 Wissenschaftler, Unternehmensleiter, Umweltanwälte und Regierungsbeamte kommen diese Woche in Brüssel zusammen, um sich über den besten Weg zur Erreichung dieses Ziels auszutauschen.

Chancen

Beim diesjährigen Forum der Grünen Woche English geht es nicht nur um die Einschränkung des Verbrauchs. Mit weniger Abfall, einer saubereren Umwelt und einer besseren, nachhaltigeren Auswahl für Verbraucher bietet der Weg zur Ressourceneffizienz zahlreiche Möglichkeiten für Wachstum und Beschäftigung.

Die Kommission hat bereits Vorschläge zur intelligenten Nutzung unserer natürlichen Ressourcen vorgelegt, mit der die Umwelt geschützt und das Wachstum gefördert würden. Dieser während der Grünen Woche zu erörternde Ansatz zielt auf eine höhere Effizienz, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit ab.

Wettbewerbsfähige Wirtschaft

Unternehmen, die Rohstoffe, Wasser und sonstige Vorleistungsgüter für ihre Produkte effizient nutzen, können Kosten sparen und folglich ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Einige Industrieunternehmen haben Innovationsprogramme eingeleitet und ernten bereits Erfolge. Beispiele dafür sind Zementhersteller, die alternative Kraft- und Rohstoffe und wiederverwertete Abfälle verwenden, um CO2-Emissionen, Energiekosten und Abfall zu verringern.

Eine effizientere Nutzung der natürlichen Ressourcen der Erde trägt zu den gemeinsamen Zielen der EU in den Bereichen Klimawandel, Energie, Transport, Rohstoffe, Landwirtschaft, Fischerei, biologische Vielfalt und Regionalentwicklung bei.

Bei den Gesprächen in dieser Woche wird es auch um Themen wie weniger umweltbelastende Chemikalien, "grüne" Fähigkeiten, Beschäftigung und Innovation, Finanzierung von Umweltinnovationen und die Rohstoffgewinnung aus Abfällen gehen.

Innovation fördern

Schließlich umfasst das Forum auch ein Schaufenster für Naturprojekte mit positiven Auswirkungen auf die Umwelt, bei denen das LIFE-Programm English der EU zur Finanzierung beiträgt.

So zeigte etwa das Projekt Stream am Beispiel des britischen Flusses Avon eine Reihe innovativer Techniken zur Flussinstandsetzung auf.

Auch außerhalb Brüssels sind rund 30 Veranstaltungen geplant, etwa in Slowenien und Polen.

Mehr über das umweltpolitische Konzept der EU English

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