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Internetkäufe: Verbraucher profitieren von regelmäßigen Kontrollen - 16/09/2010

Mann tippt mit der rechten Hand auf Computertastatur und hält in der linken zwei Papiere © iStockphoto.com/webphotographeer

Die meisten Online-Anbieter gängiger Elektronikartikel halten sich an die EU-Vorschriften zum Verbraucherschutz. Im Online-Ticketverkauf halten es 60 % der Anbieter nicht so genau mit den Vorschriften.

Die meisten Online-Anbieter von Elektronik haben sich durch die jährliche Überprüfung ihrer Websites eines Besseren belehren lassen.

Bei einer Kontrolle des Online-Angebots English im letzten Jahr entsprachen lediglich 44 % der Websites den EU-Verbraucherschutzvorschriften. Bei der diesjährigen "Nachkontrolle" waren es nun immerhin 84 %. Maßnahmen zur Durchsetzung der Vorschriften auf den übrigen Websites laufen bereits.

"Die heute vorgestellten Ergebnisse zeigen, dass die Kontrollen erfolgreich sind", stellte EU-Verbraucherschutzkommissar John Dalli fest.

Bei den Problemen, die 2009 auf Websites für Digitalkameras und Musikspieler ermittelt wurden, handelte es sich um irreführende Informationen über Verbraucherrechte, Gesamtpreise und Möglichkeiten, den Händler zu kontaktieren.

Dieses Jahr konzentriert sich die EU hauptsächlich auf Online-Anbieter English von Tickets für Kultur- und Sportveranstaltungen. Die Untersuchung läuft noch, aber bereits jetzt steht fest, dass mindestens 60 % der Anbieter Verbraucherschutzvorschriften verletzen.

Die Kommission hat bisher 414 Websites geprüft, von denen 40 % nicht zu beanstanden waren. Für die Durchsetzung der Vorschriften auf den übrigen 247 sind nun die Behörden der jeweiligen Mitgliedsländer verantwortlich. Problematisch sind hier vor allem die Offenlegung der Preise und unfaire Geschäftsbedingungen.

Verbraucher sollten beim Online-Kauf von Tickets besonders auf fehlende, unvollständige oder irreführende Informationen über Ticketpreise achten (bei 74 % der "schwarzen Schafe" ein Problem), auf unfaire Geschäftsbedingungen (73 %) sowie auf fehlende, unvollständige oder irreführende Informationen über den Händler (48 %).

Sobald in einem bestimmten Bereich problematische Websites ermittelt werden, kümmern sich die nationalen Verbraucherschutzbehörden um die Probleme. Sie setzen sich mit dem Händler oder dem Betreiber der Seiten in Verbindung, informieren ihn über die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten und fordern ihn auf, die Missstände abzustellen.

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