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Auch wenn sich die Wasserqualität geringfügig verschlechtert hat, erlauben die meisten europäischen Küstengewässer, Seen und Flüsse immer noch ungetrübten Badespaß.
Wenn die Europäer diesen Sommer an die Badeküsten strömen, brauchen sie sich über die Qualität des Wassers keine Gedanken zu machen. Laut einem heute veröffentlichten Bericht erfüllen rund 96 % der Küstengewässer und 90 % der Flüsse und Seen die EU-Mindestanforderungen für Sauberkeit.
Der EU-Bericht basiert auf Proben, die 2009 den Gewässern entnommen wurden, in denen das Baden erlaubt oder zumindest geduldet war.
Bei den Küstengewässern entsprachen die Ergebnisse ungefähr denen des Vorjahres. Bei den Binnengewässern wurde jedoch eine geringfügige Verschlechterung festgestellt. 2008 waren noch 92 % dieser Gewässer als sauber eingestuft worden.
Die EU-Umweltagentur, die den Jahresbericht erstellt hat, erklärte, dass derartige Schwankungen nicht außergewöhnlich sind. Dennoch forderte sie weitere Anstrengungen, um die Qualität der Badegewässer auch in Zukunft zu gewährleisten.
Die europäischen Badegewässer werden auf physikalische, chemische und bakteriologische Schadstoffe untersucht. Die Länder müssen die in den EU-Rechtsvorschriften festgelegten Mindeststandards erfüllen, können jedoch auch einen Schritt weiter gehen und zusätzliche strengere Kriterien anlegen.
Wie bereits im Jahr 2008 hatten auch dieses Mal wieder Griechenland, Zypern, Frankreich und Malta die saubersten Gewässer. Über 90 % ihrer Badegewässer erfüllten die strengeren Kriterien. Dies traf auch auf die bulgarischen und portugiesischen Badegewässer zu, was gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Verbesserung darstellt.
2009 wurden rund 20 600 Badeabschnitte getestet, von denen zwei Drittel an der Küste lagen. Legt man die strengsten Kriterien an, so erfüllten noch 89 % der Küstengewässer und fast 71 % der Seen und Flüsse die Anforderungen.
Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Lieblingsbadeplatz sauber genug ist, um einen unbesorgten Sprung ins kühle Nass zu wagen, erfahren Sie dies aus dem Bericht
oder über das neue interaktive Eye On Earth
-Portal zur Beobachtung der Qualität von Badegewässern.