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Ein Meer von Möglichkeiten - 19/05/2009

Logo des Europäischen Tages der Meere ©EC

Der Europäische Tag der Meere unterstreicht die Bedeutung der Ozeane für das tägliche Leben

Überfischung, Umweltverschmutzung, Piraterie, Klimawandel an der Küste und Windparks im Meer – all diese Themen werden auf einer EU-Konferenz über Meerespolitik zur Sprache kommen.

Im Rahmen der hochrangigen Konferenz kommen Umweltschützer, Wissenschaftler und führende Persönlichkeiten aus Industrie und Regierungen zu einem dreitägigen Workshop nach Rom. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Kommissionspräsident José Manuel Barroso gehören zu den prominentesten Rednern.

Die angesprochenen Überlegungen werden in künftige Entwicklungen der EU-Meerespolitik einfließen.

Die Konferenz vom 19. bis 20. Mai ist nur eine der ungefähr 40 Veranstaltungen in der gesamten EU anlässlich des Europäischen Tages der Meere. Hinzu kommen Workshops, Ausstellungen, Umweltprojekte und Tage der offenen Tür in Häfen.

Im letzten Jahr legte die EU fest, dass der 20. Mai von nun an der Bedeutung der Meere in der europäischen Geschichte, Kultur und Wirtschaft gewidmet sein soll. Der Tag bietet jedoch auch Anlass, die Gelegenheiten und Herausforderungen für Regionen und Unternehmen herauszustellen, die vom Meer abhängig sind.

Aufgeteilt auf 22 Länder, verfügt die EU über 70 000 km Küste. Etwa 40 % der Bevölkerung – 200 Millionen Menschen – leben in maritimen Regionen und erwirtschaften ungefähr 40 % des Bruttoinlandsprodukts der EU durch Hafenbetrieb, Transport, Fischerei, Tourismus und andere Tätigkeiten.

Viele politische Maßnahmen der EU haben eine maritime Dimension, und bis vor kurzem wurden sie alle branchenintern abgewickelt. Da jedoch der Wettbewerb zwischen diesen Aktivitäten an der Küste zunimmt, setzt die EU eine integrierte Strategie, zur nachhaltigen Nutzung aller maritimen Ressourcen um.

Seit Einführung dieser Strategie im Juni 2007 hat die Kommission Vorschläge zur Anregung der maritimen Forschung, zur Entwicklung der Häfen, zur Verbesserung der Verwaltung des Meeresraums und zum Abbau der Hindernisse für den Seetransport vorgelegt.

Bei anderen Vorschlägen geht es um die Einrichtung von Windenergieparks im Meer, die Unterstützung von Küstengemeinden bei der Anpassung an den Klimawandel und Hilfen für Beschäftigte in Seeverkehr und Fischerei.

Vor Kurzem legte die Kommission einen neuen Gesetzesentwurf für die Bekämpfung der illegalen Fischerei vor. Außerdem leitete sie eine EU-weite Konsultation über eine grundlegende Reform der Europäischen Fischereipolitik ein.

 

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