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Keine Kompromisse bei Produktsicherheit - 20/04/2009

EU-Warnsystem für gefährliche Produkte sorgt für Sicherheit der Verbraucher.

Wir alle sind Verbraucher, und jedes Mal, wenn wir etwas in einem Geschäft oder über das Internet kaufen, sorgen EU-Rechtsvorschriften dafür, dass die zum Kauf angebotenen Produkte sicher sind und unter fairen Bedingungen hergestellt wurden.

Um Produktsicherheit zu gewährleisten, unterhält die Kommission ein Schnellwarnsystem (RAPEX) English für alle gefährlichen Konsumgüter, mit Ausnahme von Lebensmitteln, Arzneimitteln und Medizinprodukten. Wenn ein Produkt als gefährlich eingestuft wird, gibt RAPEX diese Information an die 30 dem System angeschlossenen Länder weiter, damit der Vertrieb des Produkts eingestellt oder begrenzt werden kann.

Die Zahl der vom Markt genommenen gefährlichen Produkte nahm 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 16 % zu. In mehr als der Hälfte der Fälle waren dabei Spielzeuge, Elektrogeräte und Kraftfahrzeuge betroffen.

Der Anteil der potenziell gefährlichen Produkte aus China stieg von 52 % auf 59 % – Ergebnis zunehmender Einfuhren aus China, einer besseren Zusammenarbeit zwischen der EU und China im Bereich der Produktsicherheit und einer erhöhten Wachsamkeit in den betroffenen EU-Ländern.

2009 besteht die größte Herausforderung für RAPEX darin, zu gewährleisten, dass die EU-Länder auch weiterhin in den Schutz der Verbraucherrechte investieren – trotz knapper Finanzen und Wirtschaftskrise.

Immer mehr Menschen kaufen über das Internet ein. Zwischen 2006 und 2008 stieg der Anteil der Käufer, die mindestens ein Produkt online kaufen, von 27 % auf 33 %. Allerdings tätigen nur 7 % der Käufer ihre Online-Einkäufe im Ausland. Sprachliche und praktische Probleme sowie Vertrauensmangel veranlassen die meisten Verbraucher dazu, nur in ihrem Wohnsitzland auf Online-Einkaufstour zu gehen.

Um auf diese Fragen des Internet-Zeitalters einzugehen, hat die Kommission kürzlich einen Verbrauchergipfel English veranstaltet, bei dem es vor allem um das Thema Vertrauen in den digitalen Markt ging. Diskutiert wurde darüber, wie der grenzübergreifende Handel angeregt werden kann und was dazu in den Bereichen Online-Zahlungsverkehr, Lieferungen, Reklamationen, Garantieleistungen, Datenschutz und Kundendienst unternommen werden muss.

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