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Brände und Überschwemmungen – die EU hilft in der Not - 25/08/2008

Mit einer Tasche in der Hand watet eine ältere Frau durch knietiefes Wasser.

Bereits mehrere europäische Länder sind mit der Bitte um Unterstützung an die EU herangetreten – und diese hat den Katastrophenschutzmechanismus sofort in Gang gesetzt.

Während viele Europäer dem Sommer erwartungsvoll entgegensehen und auf blauen Himmel und warme, sonnige Abende hoffen, kann diese Jahreszeit auch ein anderes Gesicht zeigen: extreme Wetterverhältnisse mit katastrophalen, manchmal sogar todbringenden Auswirkungen.

Regelmäßig kommt es im europäischen Sommer zu Überschwemmungen und Waldbränden. Dieses Jahr wurden bereits weite Teile Rumäniens und einige angrenzende Länder von den Fluten heimgesucht, während Griechenland im Juli gegen mehr als 65 Brände gleichzeitig kämpfte.

In beiden Fällen leisteten andere Mitgliedstaaten der EU Hilfe. Als sintflutartige Regenfälle über Rumänien, Moldau und der Ukraine niedergingen, Häuser zerstörten und Menschenleben forderten, griffen diese Länder auf den Katastrophenschutzmechanismus der EU English zurück, um Spezialausrüstungen anzufordern. Die EU kümmerte sich um die Koordination der gespendeten Generatoren, Boote, Zelte, Pumpen und anderen Hilfsgüter. Jedes Land – ob EU-Mitglied oder nicht – kann in Zeiten der Not Soforthilfe, humanitäre Hilfe oder Unterstützung bei Wiederaufbaumaßnahmen beantragen.

2007 starben bei Waldbränden in Griechenland English 84 Menschen, und 2 700 km² Wald, Olivenhaine und landwirtschaftliche Flächen wurden zerstört. Als Rhodos diesen Juli gegen Waldbrände kämpfte, die sich über 15 km² ausgebreitet hatten, forderte Griechenland Hilfe an. Über den Katastrophenschutzmechanismus der EU wurden fünf Löschflugzeuge aus anderen Mitgliedstaaten nach Griechenland entsandt, um bei der Eindämmung der Brände zu helfen.

Aber auch außerhalb Europas hat die EU dieses Jahr Hilfe geleistet. So wurden neben Material auch Sachverständige nach China, Burma, Bolivien und Ecuador geschickt, die sich ein Bild von der benötigten Hilfe machen sollten. Neben den 27 Mitgliedstaaten der EU beteiligen sich auch Island, Liechtenstein und Norwegen an dieser Hilfe.

Weitere Unterstützung bietet die Gemeinsame Forschungsstelle English der EU. Sie ist für Vorhersagen und auch für die Überwachung von Überschwemmungen, Erdbeben, Bränden und Stürmen zuständig. Dabei bedient sie sich modernster Satellitentechnologie. Dank dieser Informationen können Helfer vor Ort rasch und effizient auf Naturkatastrophen reagieren.

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