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Ohne Daten kein Markt - 13/05/2008

Mit Blick auf die neue REACH-Verordnung über chemische Stoffe und ihre sichere Verwendung fordert die EU die Industrie zur Registrierung chemischer Stoffe auf.

Der Countdown für die Registrierung chemischer Stoffe läuft: Durch eine „Vorregistrierung” in der Zeit vom 1. Juni bis 1. Dezember und den dadurch gegebenen Datenaustausch können Importeure und Hersteller unnötige Laborversuche vermeiden helfen und die Frist für die vollständige Registrierung hinausschieben.

Nach den REACH English-Vorschriften müssen alle in der EU ansässigen Unternehmen  die von ihnen in größeren Mengen - ab einer Tonne pro Jahr - hergestellten oder eingeführten chemischen Stoffe English registrieren (oder vorregistrieren) lassen. Anhand der vorgelegten Daten wird bewertet, welche Sicherheitsrisiken von den chemischen Stoffen ausgehen und in welcher Weise sie unsere Gesundheit und Umwelt gefährden könnten.

„Bei REACH handelt es sich um das fortschrittlichste Chemikalienrecht der Welt“, erklärte dazu Umweltkommissar Stravros Dimas und fügte hinzu: „Es leistet einen Beitrag von unschätzbarem Wert zum sicheren Umgang mit chemischen Stoffen in der EU.“ Über 30 000 Chemikalien (Säuren, Metalle, Lösungsmittel usw.) müssen vorregistriert oder registriert werden.

Die Vorregistrierung erleichtert es den Unternehmen, Daten auszutauschen und durch die Vermeidung unnötiger Versuche Kosten zu sparen. Außerdem bewirkt sie eine Verlängerung der Frist für die vollständige Registrierung. Die Europäische Agentur für chemische Stoffe (ECHA) hat Fristverlängerungen zwischen drei und elf Jahren für Unternehmen vorgeschlagen, die Vorregistrierungen vornehmen lassen.

Unternehmen, die in der Zeit vom 1. Juni bis 1. Dezember 2008 keine Vorregistrierung vornehmen lassen, müssen Herstellung und Einfuhr nach Ablauf der Frist unverzüglich einstellen  und dürfen sie erst wieder aufnehmen, wenn sie das vollständige Registrierungsverfahren durchlaufen haben.

Am 29. April feierte das Europäische Büro für Chemische Stoffe (ECB English) sein fünfzehnjähriges Bestehen seit Aufnahme der Überwachung gefährlicher Chemikalien. Der Startschuss für die Vorregistrierungsfrist fällt nun an dem Tag, an dem das Büro seine Aufgaben offiziell an die neue Agentur ECHA übergibt.

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