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Die EU überarbeitet ihre Vorschriften, um die Spielzeugsicherheitsnormen zu verschärfen, die Hersteller und Importeure stärker in die Verantwortung zu nehmen und eine strengere Überwachung der nationalen Märkte zu erreichen.
„Wo es um die Gesundheit und Sicherheit unserer Kinder geht, darf es keine Kompromisse geben“, betonte der für Unternehmen zuständige Kommissar Günter Verheugen. Deshalb will die EU höhere Spielzeugsicherheitsnormen
als je zuvor einführen – und diese auch durchsetzen.
Folgende Änderungen sind vorgesehen:
Diese Änderungen sollen Lücken im derzeit geltenden Recht füllen, das seit 1988 in Kraft ist. Auch jetzt schon müssen die Staaten der EU den Verkauf unsicherer Spielzeuge verhindern, doch die Vorschriften sind nicht flexibel genug, um mit der Entwicklung neuer Produkte Schritt zu halten und neuen Forschungsergebnissen Rechnung zu tragen. Das soll nun anders werden.
Zu den Änderungen hat eine umfassende öffentliche Konsultation
stattgefunden. Dabei gingen mehr als 1 500 Beiträge ein. Jetzt müssen die Vorschläge in den EU-Institutionen erörtert werden, damit sie so bald wie möglich verabschiedet werden können.