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Mehr Schutz und Sicherheit für Bedürftige - 20/02/2013

Schlafender Obdachloser auf einer Türschwelle © EU

Die EU-Länder erhalten Hilfe, wie sie ihre Sozialausgaben effizienter für den Schutz der Ärmsten einsetzen können.

Fünf Jahre Wirtschaftskrise haben Millionen Menschen in finanzielle Schwierigkeiten oder sogar an den Rand der Armut und sozialen Ausgrenzung gebracht. Die Zahl der Obdachlosen in der EU ist stark angestiegen. In den meisten Ländern ächzen die Sozialsysteme unter den neuen Belastungen, und die Regierungen haben Schwierigkeiten, der wachsenen Zahl hilfsbedürftiger Menschen gerecht zu werden.

Um diesem Problem zu begegnen, hat die Kommission Leitlinien English aufgestellt, wie die EU-Länder ihre Sozialinvestitionen am besten einsetzen können, um Bedürftigen zu helfen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Die Ratschläge stützen sich auf die Strategien der Länder, in denen nachweislich positive Ergebnisse für die Gesamtbevölkerung und für das Wirtschaftswachstum erzielt wurden. Diese Länder investieren in Sozialdienste, die die Fähigkeiten und Qualifikationen der Menschen stärken und ihnen ermöglichen, ihre Chancen zu nutzen. Im Allgemeinen haben die betreffenden Länder geringere Armutsraten, besser ausgebildete Arbeitskräfte, höhere Beschäftigung und eine bessere Wirtschaftslage. Die Ratschläge konzentrieren sich auf Folgendes:

  • Hilfe für Bedürftige zu kritischen Zeitpunkten ihres Lebens: Es muss mehr getan werden, um dem Risiko eines sozialen Zusammenbruchs vorzubeugen und so höhere Sozialausgaben in der Zukunft zu vermeiden.
  • Gezielte Politik für die wirklich Bedürftigen durch Vereinfachung der Regeln und effizientere Unterstützungsleistungen.
  • Bessere Integration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt, zum Beispiel durch erschwinglichere Kinderbetreuung und Bildungsangebote, Hilfen bei Ausbildung und Arbeitsplatzsuche, Wohnungsförderung und Zugang zur Gesundheitsfürsorge.

Zum Sozialinvestitionspaket gehört eine Empfehlung der Kommission zur Bekämpfung der Kinderarmut; dabei wird ein integriertes Vorgehen für kinderfreundliche Sozailinvestitionen vorgeschlagen.

Investitionen in Kinder und Jugendliche sind ein besonders wirksames Mittel, den generationenübergreifenden Kreislauf von Armut und sozialer Ausgrenzung zu durchbrechen und die Chancen im späteren Leben zu verbessern.

Das Paket unterstützt andere Vorschläge der Kommission hinsichtlich der sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen Europas, zum Beispiel zu Beschäftigung, Beschäftigung von Jugendlichen, und Pensionen und Renten.

Nächste Schritte

Die Kommission wird die EU-Länder bei der Anpassung ihrer Sozialsysteme beobachten und gegebenenfalls Empfehlungen für einzelne Länder aussprechen.

Informationen zu Sozialschutz und sozialer Eingliederung in der EU

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