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Arbeitsplätze und Arbeitsuchende zusammenführen - 03/12/2012

EURES-Logo mit dem EU-Sternenkreis @ EU

Die Online-Arbeitsvermittlung der EU wird ausgebaut. So können noch mehr offene Stellen angeboten und mehr Beschäftigungssuchende erreicht werden.

Bei gegenwärtig 25 Millionen Arbeitslosen sind neue Jobs vorrangig für die EU. Für viele könnte die Lösung darin bestehen, eine dem eigenen Profil entsprechende offene Stelle in einem anderen EU-Land anzutreten.

Jobs gibt es in ganz Europa – die Zahl der offenen Stellen steigt seit Mitte 2009 an, besonders in Wachstumsbranchen wie Informatik, Telekommunikation und ökologische Wirtschaft.

Deshalb überarbeitet die Kommission ihren europaweiten Stellenvermittlungsdienst EURES, um den Bedürfnissen der Arbeitsuchenden und Arbeitgeber besser gerecht zu werden. Dieses Netz öffentlicher Arbeitsämter enthält derzeit nahezu 40 % der offenen Stellen in 31 europäischen Ländern und umfasst eine Online-Datenbank mit 750 000 Lebensläufen.

Im Rahmen einer neuen Strategie English wird EURES um die Angebote privater Arbeitsvermittlungen erweitert, so dass das Netz künftig noch mehr Jobangebote enthält. Die privaten Agenturen werden bei den nationalen Behörden der teilnehmenden Länder akkreditiert und von diesen beaufsichtigt.

Gleichzeitig wird EURES mit einem gezielten Angebot an Arbeits-, Ausbildungs- und Praktikumsplätzen stärker darauf ausgerichtet, jungen Arbeitslosen zu helfen.

Das Job-Portal kann kostenlos genutzt werden. Es bietet auch Informationen über die Arbeits- und Lebensbedingungen in allen teilnehmenden Ländern – und das in 25 Sprachen.

Alle 27 EU-Länder sowie Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz beteiligen sich an EURES.

Das Webportal zählt 4 Millionen Besucher monatlich und vermittelt ca. 50 000 Stellen im Jahr.

Weitere Einzelheiten können Sie bei einer EURES-Informationsveranstaltung in Ihrer Nähe erfahren.

Jobplan

Die Überarbeitung von EURES steht im Einklang mit der Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten, die darauf abzielt, die Arbeitsmärkte flexibler zu machen, Arbeitnehmern die benötigten Kompetenzen zu vermitteln, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Arbeitsplätze zu schaffen.

Das übergeordnete Ziel der Strategie ist es, bis 2020 für die Bevölkerungsgruppe der 20- bis 64-Jährigen eine Erwerbsquote von 75 % zu erreichen. Dies ist eines der fünf Kernelemente von Europa 2020, der EU-Strategie für Wachstum und Beschäftigung.

Die EURES-Reform soll bis Ende 2013 umgesetzt werden.

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