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Die EU fördert Programme, die ältere Menschen dabei unterstützen, gesellschaftlich aktiv zu bleiben. Die besten Initiativen werden nun ausgezeichnet.

Ältere Menschen möchten auch nach ihrer Pensionierung noch einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leisten und ihr Wissen und ihre langjährige Erfahrung weitergeben. Sie werden mit einer Vielzahl von Programmen in der EU dabei unterstützt.

Die Kommission verleiht auch dieses Jahr Auszeichnungen für herausragende Initiativen. Folgende Projekte waren erfolgreich:

  • Seifenkiste, Huolin-Koulu-Schule, Finnland. 12-jährige Schülerinnen und Schüler bauten gemeinsam mit Opa Hannu Gustafsson eine Seifenkiste.
  • Generationenkonflikt, JP/Politikens Hus, Dänemark. Vier Journalisten der dänischen Zeitung Politiken schrieben darüber, wie die jüngere und die ältere Generation zusammenarbeiten können.
  • Senioren bei der Arbeit, Cultfiction Oy, Finnland. 18-teilige Dokumentationsreihe des öffentlichen Senders Yle TV1 über Menschen, die nicht in Rente gehen möchten.
  • Zwei Generationen unter einem Dach, Typhaine de Penfentenyo, Frankreich. Im Rahmen von Ensemble2générations français wohnen Studierende mietfrei oder für eine geringe Miete im Haus einer älteren Person und bieten dieser im Gegenzug Hilfe und Gesellschaft.
  • Lebenslanges Leben, Fredericia, Dänemark. Örtliche Sozialdienste helfen älteren Menschen, unabhängig zu bleiben. Der Schwerpunkt liegt auf der Integration der Rehabilitation in den Alltag.
  • Arbeitsplätze für jedes Alter, Helsingin kaupunki, Henkilöstökeskus, Finnland. Das Projekt fördert eine diversifizierte Altersstruktur der Arbeitskräfte, indem alle Akteure eingebunden werden – von Sportzentren über Gesundheitsdienstleister bis hin zu innerbetrieblichen Diensten.

Bruno Põder aus Estland erhielt eine persönliche Auszeichnung für seinen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft. Er ist inzwischen 80 Jahre alt und arbeitet weiterhin als Chirurg.

Strategie zur Förderung des aktiven Alterns

Das Altersprofil der EU-Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahrzehnten dramatisch ändern. Im Jahr 2060 wird rund ein Drittel der Europäerinnen und Europäer 65 Jahre und älter sein English .

Durch die Überalterung der Gesellschaft wird es auch weniger Menschen im erwerbstätigen Alter geben. Auf einen Rentner werden dann nicht mehr vier, sondern nur noch zwei Erwerbstätige kommen. Dieser demografische Wandel wird grundlegende Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen in der EU haben, zum Beispiel auf die Rentensysteme und die Kosten der Gesundheitsdienste.

Mit ihren Auszeichnungen will die Kommission Vorhaben fördern, die die Herausforderungen der alternden Gesellschaft angehen. Dank dieser Programme zum aktiven Altern erschließen sich älteren Menschen neue Möglichkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, weiterzuarbeiten und so lange wie möglich unabhängig zu bleiben.

Mehr zur EU-Politik zum aktiven Altern

Europäisches Jahr für aktives Altern 2012

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