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Arbeitsplätze schaffen, den Arbeitsmarkt reformieren, in Qualifikationen investieren, Arbeitsplatzangebot und -nachfrage aufeinander abstimmen, Beschäftigungspolitik und Finanzierung überdenken – auf all diesen Gebieten empfiehlt die Kommission den nationalen Regierungen koordinierte Maßnahmen.
Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist eine der Hauptsorgen der EU bei ihrem Bestreben, aus der Wirtschaftskrise wiederaufzustehen. Die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordwerte angestiegen – rund 24,5 Millionen Menschen sind derzeit arbeitslos ![]()
, über 10 % aller Arbeitskräfte.
Die Kommission reagiert auf diese ernste Lage mit einem Paket von allgemeinen und branchenspezifischen Empfehlungen, wie das Arbeitsplatzangebot am besten gesteigert und den Menschen zu einem Arbeitsplatz verholfen werden könnte.
Für Arbeitssuchende sollen mehr Fortbildungsmöglichkeiten und mehr Jobangebote geschaffen werden. Wer einen Arbeitsplatz hat, soll mehr Hilfe erhalten, die erforderlichen Qualifikationen zu erwerben, um geänderten Anforderungen gewachsen zu sein. Auch Arbeitgeber, die neue Arbeitsplätze schaffen, sollen unterstützt werden.
Allgemeine Empfehlungen der Kommission:
Nächste Schritte
Wenn die Empfehlungen umgesetzt werden, kann die EU bis 2020 erreichen, dass 75 % aller Menschen in der Altersgruppe 20 bis 64 Jahre einer Erwerbstätigkeit nachgehen – eines der Hauptziele der Wachstumsstrategie Europa 2020.
Ab Anfang 2013 werden die Fortschritte anhand eines Anzeigers registriert.
Europäische Beschäftigungsstrategie – mehr und bessere Arbeitsplätze schaffen