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Aufschwung mit vielen neuen Arbeitsplätzen - 19/04/2012

Sechs Arbeiter mit Schutzhelmen © EU

Arbeitsplätze schaffen, den Arbeitsmarkt reformieren, in Qualifikationen investieren, Arbeitsplatzangebot und -nachfrage aufeinander abstimmen, Beschäftigungspolitik und Finanzierung überdenken – auf all diesen Gebieten empfiehlt die Kommission den nationalen Regierungen koordinierte Maßnahmen.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist eine der Hauptsorgen der EU bei ihrem Bestreben, aus der Wirtschaftskrise wiederaufzustehen. Die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordwerte angestiegen – rund 24,5 Millionen Menschen sind derzeit arbeitslos English, über 10 % aller Arbeitskräfte.

Die Kommission reagiert auf diese ernste Lage mit einem Paket von allgemeinen und branchenspezifischen Empfehlungen, wie das Arbeitsplatzangebot am besten gesteigert und den Menschen zu einem Arbeitsplatz verholfen werden könnte.

Für Arbeitssuchende sollen mehr Fortbildungsmöglichkeiten und mehr Jobangebote geschaffen werden. Wer einen Arbeitsplatz hat, soll mehr Hilfe erhalten, die erforderlichen Qualifikationen zu erwerben, um geänderten Anforderungen gewachsen zu sein. Auch Arbeitgeber, die neue Arbeitsplätze schaffen, sollen unterstützt werden.

Allgemeine Empfehlungen der Kommission:

  • Förderung der Schaffung von Arbeitsplätzen mit angemessener und vertretbarer Entlohnung durch Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen, Unternehmer und selbständig Beschäftigte
  • Ausrichtung auf Schlüsselbranchen, in denen Arbeitsplätze geschaffen werden: die grüne Wirtschaft, den Gesundheits- und Sozialbereich, die digitale Wirtschaft usw.
  • Nutzung bestehender EU-Programme zur Finanzierung neuer Arbeitsplätze
  • Reform der Arbeitsmärkte zur Anpassung an künftigen Bedarf
  • Erarbeitung von Programmen zur Förderung des lebenslangen Lernens und Schulungsangebote für junge Menschen, damit sie im Beruf vorankommen können
  • Investitionen in Qualifikationen in Voraussicht auf künftige Anforderungsprofile
  • Abbau von Hindernissen bei der Suche eines Jobs in einem anderen EU-Land
  • Verbesserte europaweite Koordinierung der Beschäftigungspolitik
  • Stärkere Beteilung von Arbeitgeber- und Arbeitsnehmerorganisationen an der Gestaltung der Beschäftigungspolitik

Nächste Schritte

Wenn die Empfehlungen umgesetzt werden, kann die EU bis 2020 erreichen, dass 75 % aller Menschen in der Altersgruppe 20 bis 64 Jahre einer Erwerbstätigkeit nachgehen – eines der Hauptziele der Wachstumsstrategie Europa 2020.

Ab Anfang 2013 werden die Fortschritte anhand eines Anzeigers registriert.

Europäische Beschäftigungsstrategie – mehr und bessere Arbeitsplätze schaffen

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