Navigationsleiste

EU startet Diskussion über die Zukunft von Pensionen und Renten - 07/07/2010

Bevölkerungsalterung und Wirtschaftskrise belasten Pensions- und Rentensysteme. Daher hat die EU einen Bericht mit Lösungsvorschlägen vorgelegt und die Öffentlichkeit zur Teilnahme an der Diskussion eingeladen.

In der EU kommen derzeit auf jeden über 65-Jährigen vier Personen im arbeitsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre). Bis 2060 wird sich dieses Verhältnis von 4:1 auf 2:1 reduzieren. Die schrumpfende Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter bereitet den Regierungen der EU-Länder in zweifacher Hinsicht Sorge: Zum einen verringern sich die Einnahmen für die Finanzierung von Rentenleistungen, zum anderen erhöht sich die Zahl der Rentenempfänger.

Die Wirtschaftskrise hat zu einer Verschärfung der Lage der Staatshaushalte und zu einer Wertminderung zahlreicher Rentenfonds geführt. 73 % der Europäer rechnen damit, dass ihre Renten gekürzt werden oder dass sie länger arbeiten oder mehr sparen müssen. 54 % der europäischen Bürger befürchten, dass sie im Alter ein kümmerliches Dasein fristen werden.

In einem heute veröffentlichten Papier stellt die Kommission Optionen für die Sicherung der Rentensysteme vor. Unter anderem schlägt sie vor, die Betroffenen dazu anzuhalten, auf dem Arbeitsmarkt zu bleiben und Arbeitsmöglichkeiten im europäischen Ausland zu nutzen, die Palette der Rentenpläne auf dem europäischen Markt zu diversifizieren und die künftigen Rentner und Pensionäre zu beraten, wenn es darum geht, die richtige Formel für ihr Renteneinkommen zu wählen.

Die Öffentlichkeit ist eingeladen, den in dem Papier enthaltenen Fragenkatalog zu beantworten. Einsendeschluss für die Antworten ist der 15. November.

Mehr zur Zukunft der Renten und Pensionen in der EU

kontrastreiche Version normale Schriftgröße Schriftgröße 200 % Seite versenden Seite drucken

 

Haben Sie die gesuchten Informationen gefunden?

Ja Nein

Wonach haben Sie gesucht?

Haben Sie Vorschläge?

Nützliche Links