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EU unterstützt Roma mit Erfolg - 10/03/2010

Konferenz über EU-finanzierte Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation der Roma

Spanien verfügt mit 700 000 Personen über eine der größten Roma-Gemeinschaften in Europa, und auch hier werden Roma oft diskriminiert, sind arm oder arbeitslos.

Im Jahr 2000 unterstützte die EU das Projekt „Acceder“ (Zugang gewinnen) mit Finanzmitteln, um durch die Anpassung der Berufsbildung an die Bedürfnisse der Arbeitgeber Arbeitslosen in Spanien Jobs zu verschaffen. Im Juni 2009 hatten fast 34 000 Personen, die meisten davon Roma, über dieses Programm eine Arbeit gefunden.

Das spanische Beispiel ist nur eines von 30 erfolgreichen Projekten für die Unterstützung von Roma, die auf einer von der EU organisierten Konferenz vorgestellt wurden. Unter den 500 Teilnehmern befanden sich auch politische Entscheidungsträger verschiedener Regierungsebenen. Ihr Ziel war es, empfehlenswerte Beispiele für EU-finanzierte Roma-Projekte herauszufiltern und Wege zu finden, die gewonnenen Erkenntnisse mit Schulen, NRO und Unternehmen zu teilen.

Insgesamt leben in der EU schätzungsweise 10 bis 12 Millionen Roma. Sie sind damit eine der größten ethnischen Minderheiten. Die meisten von ihnen leben in erschreckender Armut am Rande der Gesellschaft und haben nur begrenzt Zugang zu Arbeitsplätzen, Bildung oder medizinischer Versorgung.

Schon seit langem unterstützt die EU die Mitgliedstaaten in ihren Bemühungen, eine wirksame Politik zugunsten der Roma umzusetzen. Die Roma-Konferenz wurde im Rahmen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung organisiert. Die Ergebnisse werden auf dem zweiten EU-Roma-Gipfel im April besprochen.

EU-Hilfe für die Roma

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