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EU-weite Maßnahmen zeigen in Angelegenheiten, die Frauen betreffen, große Wirkung.

In ihrer Kampagne zum Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles hat die Kommission ihre neuesten Statistiken veröffentlicht, denen zufolge Frauen im Durchschnitt 17,4 % weniger verdienen als Männer.

Als Ursachen dafür werden in dem Bericht traditionelle Denkmuster, Stereotype und Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben genannt. Auch wenn Anteil der erwerbstätigen Frauen steigt und 59 % aller Hochschulabsolventen Frauen sind, bekleiden sie dennoch weniger verantwortungsvolle Positionen als Männer und wählen häufig schlechter entlohnte Berufe.

„Darüber hinaus dürfte die Wirtschaftskrise die Frauen stärker als die Männer treffen, da Frauen häufiger in einem prekären Arbeitverhältnis tätig sind,“ wie es im Bericht heißt.

Die Kampagne „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ soll das geschlechtsspezifische Lohngefälle in den Blickpunkt rücken und Lösungsvorschläge bieten. Sie wurde am 3. März im Vorfeld des internationalen Frauentags eingeleitet und soll bis August laufen. Arbeitgeber und Gewerkschaften können ein Informationspaket anfordern, überdies gibt es eine Website, Poster und Material für die Öffentlichkeitsarbeit.

Aufgrund der Bevölkerungsalterung ist die EU auf die Arbeitskraft der Frauen angewiesen – vor allem in der Informationstechnologie. Ab dem nächsten Jahr werden der europäischen IT-Branche 300 000 qualifizierte Ingenieure fehlen, und noch liegt der Frauenanteil bei den Informatikfachleuten bei unter 20 %.

In diesem Monat unterzeichneten fünf große in diesem Bereich tätige Unternehmensgruppen (Alcatel-Lucent, Imec, die Gruppe Orange/-France Telecom, Microsoft und Motorola) ein Abkommen darüber, wie sie technische Berufe für Frauen interessanter gestalten können. Im Rahmen der Bestrebungen der Kommission English , mehr internetbegeisterte Cyber-Fachfrauen in die Industrie zu locken, wurden diese Verhandlungen von der EU unterstützt. Die für Telekommunikation zuständige Kommissarin Viviane Reding fordert andere Unternehmen auf, diesem Beispiel zu folgen.

Im Rahmen des internationalen Frauentags finanziert die EU auch einen Zeichenwettbewerb für Kinder Englishfrançais zum Thema Gleichstellung von Männern und Frauen. Die Bilder der Gewinner werden später in Form einer Broschüre an Schulen verteilt.

Anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni dieses Jahres hat Kommissarin Margot Wallström eine Online-Debatte über Frauen in der Politik English eingeleitet.

Zur Lage der Frauen und Männer in der EU

Unterstützung von Frauen in der ganzen Welt Englishfrançais

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