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„Ja“, sagt der neueste Bericht über die sozialen Auswirkungen der zunehmenden weltweiten Verflechtung der EU-Wirtschaft.
Aus dem Bericht über die Globalisierung
des „Centre for European Policy Studies“ (CEPS) geht hervor, dass Sorgen um den Fortbestand des „Europäischen Sozialmodells“ mit seinem ausgeprägten Sozialschutz unbegründet sein dürften.
Zwar hat die Globalisierung neue Wachstums- und Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen, doch fürchten viele Europäer ihre negativen sozialen Folgen. Die Studie fand jedoch keine eindeutigen Hinweise darauf, dass die Globalisierung zwangsläufig zu einer schlechteren Sozialpolitik führt oder die Fähigkeit der europäischen Gesellschaft beeinträchtigt, ihren Versprechungen hinsichtlich sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit nachzukommen.
Dennoch wird warnend vermerkt, dass eine raschere Anpassung an sich verändernde Wirtschaftstrends und ein Überdenken der Rolle der Sozialpolitik im Hinblick auf neue Arten des Wettbewerbs – sei es aufgrund des technologischen Wandels oder anderer Auswirkungen der Globalisierung – erforderlich sind.
Die Sozialpolitik muss sich auf vielfältige Weise auf diese Herausforderung einstellen. Deshalb veranstaltet die Kommission am 16. April eine große Konferenz, um die sozialen Folgen der Globalisierung und die geeigneten politischen Antworten darauf zu diskutieren. Teilnehmen werden führende Persönlichkeiten aus Europa, Familien- und Sozialminister und einer der Verfasser der Studie.
Diese Veranstaltung wird der Kommission bei der Erarbeitung einer neuen EU-Sozialagenda helfen, die noch vor der Sommerpause fertig gestellt werden soll.