Navigationsleiste

Arbeitsmarkt im Aufwind - 22/02/2008

Büromitarbeiter geben Standing Ovations

Die nationalen Reformen beginnen zu fruchten: Millionen neuer Arbeitsplätze und sinkende Arbeitslosenzahlen werden erwartet. Sorgen bereitet jedoch nach wie vor die Jugendarbeitslosigkeit.

Der aktuelle Beschäftigungsbericht der Kommission gibt Anlass zur Hoffnung: Zusätzlich zu den 6,5 Mio. Arbeitsplätzen, die in den letzten beiden Jahren geschaffen wurden, ist bis 2009 mit weiteren 5 Mio. neuen Arbeitsplätzen zu rechnen. In diesem Jahr wird die Arbeitslosigkeit voraussichtlich unter die 7 %-Marke fallen und die Zahl der Arbeitslosen auf das niedrigste Niveau seit Mitte der 80er Jahre sinken.

„Die Arbeitsmarktreformen der jüngsten Zeit beginnen, Wirkung zu zeigen“, erklärte der für Beschäftigung zuständige Kommissar Vladimír Špidla. „Die strukturelle Arbeitslosigkeit ist seit 2004 um ein Drittel zurückgegangen, und die EU-weite Beschäftigungsquote von derzeit 66 % hat sich unserem Gesamtziel von 70 % wesentlich stärker angenähert.“

Rund die Hälfte der EU-Mitgliedstaaten – 2006 waren es nur einige wenige – arbeiten inzwischen aktiv daran, mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt mit erhöhter Beschäftigungssicherheit in Einklang zu bringen. Das „Flexicurity“-Modell zielt darauf ab, den Arbeitsmarkt stärker auf die Globalisierung auszurichten, die strukturelle Arbeitslosigkeit zu verringern und den Übergang zu einem flexibleren Arbeitsmarkt zu fördern.

Die Beschäftigungsquoten für Frauen und ältere Arbeitskräfte sind zwar gestiegen, doch die Jugendarbeitslosigkeit von durchschnittlich 17,4 % gibt weiterhin Anlass zur Sorge. In vielen Mitgliedstaaten ist sie nach wie vor ein schwerwiegendes Problem, da junge Menschen von Arbeitslosigkeit weiterhin mehr als doppelt so stark betroffen sind wie die erwerbstätige Bevölkerung insgesamt.

Die hohen Schulabbrecherquoten – einer von sechs Jugendlichen verlässt die Schule ohne Abschluss – sind Teil des Problems. Die EU möchte diese Zahl verringern und empfiehlt daher eine Erhöhung der Investitionen in Bildung und Ausbildung.

Für den 25. Februar wurde ein Fortschrittsbericht zum Thema Sozialschutz und soziale Eingliederung angekündigt.

kontrastreiche Version normale Schriftgröße Schriftgröße 200 % Seite versenden Seite drucken

 

Haben Sie die gesuchten Informationen gefunden?

Ja Nein

Wonach haben Sie gesucht?

Haben Sie Vorschläge?

Nützliche Links