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EU-Wirtschaft erholt sich langsam von anhaltender Rezession - 03/05/2013

Hände mit Fernglas auf einem Tisch mit Balkendiagramm © istock/RBFried

Die Wirtschaft sollte im zweiten Halbjahr 2013 wieder wachsen. Das jährliche BIP dürfte dieses Jahr allerdings um 0,1 % in der EU und um 0,4 % im Euroraum sinken.

Nach der Rezession, die das Jahr 2012 kennzeichnete, sollte sich die EU-Wirtschaft im ersten Halbjahr 2013 stabilisieren. Das BIP dürfte ab der zweiten Jahreshälfte wieder wachsen - erst langsam, doch 2014 dann schneller.

In der Folge der Finanzkrise ist die innereuropäische Nachfrage weiterhin verhalten. Dies liegt u. a. am Abbau des Schuldenüberhangs und an knappen Krediten. Wichtigster Wachstumsmotor dürfte dieses Jahr daher der Exportüberschuss sein. Private Ausgaben und Investitionen sollten in der EU im nächsten Jahr mäßig zunehmen. Diese Prognose beruht auf der Annahme, dass weitere Maßnahmen eine Verschärfung der Staatsschuldenkrise verhüten.

BIP

Das jährliche BIP dürfte dieses Jahr um 0,1 % in der EU und um 0,4 % im Euroraum sinken. 2014 sollte sich die Wirtschaftstätigkeit um 1,4 % in der EU und um 1,2 % im Euroraum ausweiten.

Arbeitslosigkeit

Da sich die Wirtschaft nur langsam erholt, wird die Arbeitslosigkeit vorläufig nicht sinken. Sie dürfte 2013 in der EU 11 % und im Euroraum 12 % erreichen und 2014 auf diesem Niveau bleiben. Zwischen den einzelnen EU-Ländern werden weiterhin große Unterschiede bestehen.

Inflation

Da die Auswirkungen der vergangenen Energiepreiserhöhungen abklingen, verlangsamt sich die Inflation weiter. Sie wird für 2013 auf 1,8 % in der EU und 1,6 % im Euroraum veranschlagt und sollte sich 2014 bei 1,7 % bzw. 1,5 % stabilisieren.

Öffentliche Finanzen

Das Haushaltsdefizit sollte 2013 weiter fallen – auf 3,4 % des BIP in der EU und 2,9 % im Euroraum. Die strukturelle Konsolidierung wird dieses Jahr voraussichtlich langsamer erfolgen als im vergangenen Jahr. Die Schuldenquote dürfte in der EU 89,8 % des BIP und im Euroraum 95,5 % des BIP erreichen.

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