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Mit EU-weit einheitlichen Zulassungsregeln wäre es einfacher und billiger, Fahrzeuge in einem anderen EU-Land anzumelden.
Es kann nervenaufreibend sein, sich beim Umzug in ein anderes Land neue Nummernschilder zu beschaffen. Fahrzeughalter müssen oftmals kostspielige und mühsame nationale Zulassungsverfahren durchlaufen – könnte das nicht einfacher sein?
Dieses Problem ist eine der größten Sorgen ![]()
von EU-Bürgerinnen und Bürgern, die sich in einem anderen EU-Land aufhalten.
Deshalb schlägt die Kommission eine Reihe gemeinsamer Zulassungsregeln für Fahrzeuge vor, die dauerhaft in ein anderes EU-Land überführt werden. Sie will die Zulassungsverfahren vereinfachen, Bürokratie abbauen und die Kosten senken.
Nach Schätzungen der Kommission würden Unternehmen, Fahrzeughalter und Zulassungsbehörden ca. 1,45 Milliarden Euro jährlich einsparen, falls der Vorschlag
in eine Rechtsvorschrift mündet. Erwartete Vorteile:
Nächste Schritte
Die vorgeschlagene Maßnahme muss von den Regierungen der EU-Länder und vom Europäischen Parlament gebilligt werden, bevor sie Rechtskraft erlangt.
Die Kommission möchte im weiteren Verlauf des Jahres die EU-Regeln für die Fahrzeugzulassung und Straßenbenutzungsgebühren klären. Daneben wird sie Empfehlungen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung überführter Fahrzeuge und zur Beseitigung von Hindernissen für die internationale Autovermietung vorlegen.
Diese Initiativen sind Teil einer Reihe von Vorschlägen, mit denen die Kommission die volle Wahrnehmung der mit der EU-Bürgerschaft verbundenen Rechte erleichtern möchte.
So hat die Kommission beispielsweise einen Vorschlag zur Stärkung des Rechts auf konsularischen Schutz im Ausland
vorgelegt und Empfehlungen zur Lösung grenzübergreifender Erbschaftssteuerfragen abgegeben.