Navigationsleiste

Dem Binnenmarkt auf den Zahn gefühlt - 31/03/2011

Menschen durchschreiten Stellwände mit den EU-Sternen © EU

Die meisten EU-Länder setzen die Binnenmarktvorschriften zügig in ihr nationales Recht um. So tragen sie zum Wirtschaftswachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei.

Die EU-Binnenmarktvorschriften müssen innerhalb einer vereinbarten Frist in nationales Recht umgesetzt werden. Aus dem neuesten "Binnenmarktanzeiger English " geht hervor, dass dies den EU-Ländern gut gelingt.

Der Binnenmarkt ist ein Eckpfeiler der EU. Er trägt dazu bei, dass Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital in der Europäischen Union frei zirkulieren können. Alle zwei Jahre erscheint ein Bericht mit einer Bilanz der Fortschritte der Mitgliedsländer bei der Umsetzung.

Die Ergebnisse

Die jüngsten Zahlen zeigen, dass durchschnittlich 0,9 % aller Binnenmarktrichtlinien nicht fristgerecht in nationales Recht umgesetzt wurden. Damit wurde das von den führenden EU-Politikern 2007 festgelegte Ziel von 1 % insgesamt erreicht, obwohl sieben Mitgliedsländer noch hinterherhinken.

Auch gab es weniger Verzögerungen bei der Umsetzung der EU-Vorschriften und weniger Fälle einer fehlerhaften Umsetzung.

Hilfe für Bürger und Unternehmen

Kostenlose Leitfäden und von der Kommission entwickelte Problemlösungsinstrumente haben den Bürgern beim Umzug in andere EU-Länder geholfen. Zum Beispiel können Sie bei einem Problem mit Aufenthaltsgenehmigungen, der Autozulassung oder Ihren Sozialversicherungs- und steuerlichen Rechten Ihr Europa oder SOLVIT um Hilfe bitten.

"Ihr Europa" ist ein Online-Portal mit praktischen Informationen über Ihre Rechte und Möglichkeiten, wenn Sie innerhalb der EU umziehen. SOLVIT ist ein Online-Netz zur Behandlung von Beschwerden - es bemüht sich, innerhalb von zehn Wochen eine Lösung anzubieten.

Förderung des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs

Eine rechtzeitige und wirksame Umsetzung des EU-Rechts ist vor allem in schwierigen Zeiten unabdingbar. Unternehmen können so besser auf den Weltmärkten konkurrieren, und Europa wird für ausländische Investoren attraktiver.

In den letzten 15 Jahren hat der Binnenmarkt dazu beigetragen, dass das Bruttoinlandsprodukt der EU jährlich um 2,15 % gewachsen ist, der Handel zugenommen hat und sich Kleinunternehmen vergrößern konnten. Außerdem bietet er durch die Förderung von Mobilität, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation einen entscheidenden Anreiz für Wachstum und Beschäftigung.

Mehr zum EU-Binnenmarkt

kontrastreiche Version normale Schriftgröße Schriftgröße 200 % Seite versenden Seite drucken

 

Haben Sie die gesuchten Informationen gefunden?

Ja Nein

Wonach haben Sie gesucht?

Haben Sie Vorschläge?

Nützliche Links