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Sicherere Märkte durch neue Regelungen für den Handel mit Finanzprodukten - 16/09/2010

EU-Reformen als Reaktion auf die weltweite Finanzkrise © AP

Mit ihren Vorschlägen zur Änderung ihrer Regelungen will die EU Leerkäufe und den Handel mit außerbörslich gehandelten Derivaten (OTC) sicherer und transparenter machen.

Die geplanten Reformen dienen dem Ziel der Kommission, nach der weltweiten Wirtschaftskrise ein stärker harmonisiertes und solideres Finanzsystem in der EU zu schaffen.

Wie Binnenmarktkommissar Michel Barnier erklärte, sollen die Vorschläge dazu führen, dass Risiken verringert und die Vorbeugungsmaßnahmen zwischen den EU-Ländern besser koordiniert werden.

Einer der beiden vorgelegten Verordnungsentwürfe sieht vor, dass Anleger Transaktionen mit außerbörslich gehandelten Derivaten (OTC-Derivate) über zentrale Gegenparteien abwickeln müssen und dass die Transaktionen gemäß den Regelungen der neu eingerichteten Europäischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde an eingetragene zentrale Datensammelstellen gemeldet werden müssen.

Der andere Verordnungsvorschlag soll gewährleisten, dass Leerverkäufe von Wertpapieren auf den Handelsplätzen als solche ausgewiesen werden und Anleger verpflichten, den Regulierungsbehörden und Marktteilnehmern ihre Position bekanntzugeben, wenn ein Leerverkauf von Wertpapieren einen bestimmten Schwellenwert erreicht oder übersteigt. Dieser Vorschlag enthält auch Bestimmungen über Leerpositionen, die sich aus Kreditausfall-Swaps für öffentliche Schuldtitel ergeben.

Der Vorschlag wird nun zur Prüfung an das Europäische Parlament und den Rat "Wirtschaft und Finanzen" weitergeleitet.

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