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Finanzkrise: EU zieht Konsequenzen - 25/02/2009

Euromünzen und eine Brille auf einer Finanzzeitung © EC

Europäische Experten empfehlen mehr Überwachung, um eine neue Finanzkrise zu verhindern.

Eine Gruppe von Finanzexperten hat 31 detaillierte Empfehlungen EnglishPDF vorgelegt, um die Überwachung der Finanzinstitute und -märkte in der EU zu verstärken.

Zu den Empfehlungen gehören die Entwicklung von gemeinsamen Vorschriften für Investmentfonds in allen 27 EU-Ländern, die Begrenzung der Bonuszahlungen für Bankmanager und die Einrichtung eines Krisenmanagementsystems für die Finanzwirtschaft der EU.

Außerdem sprachen sich die Fachleute für zwei neue EU-Kontrollsysteme für die Finanzaufsicht und das Risikomanagement aus.

„Die Kommission muss jetzt die Lage bewerten und handeln. Nächste Woche, am 4. März, wird die Kommission ihre erste vorläufige Bewertung der wichtigsten Schlussfolgerungen und erste Reaktionen darauf bekannt geben“, sagte Kommissionspräsident José Manuel Barroso. „Arbeitnehmer und Familien in Europa und in der ganzen Welt waren Opfer der Überheblichkeit auf den Finanzmärkten. Die Kommission wird alles tun, um eine neue Finanzkrise zu verhindern.“

Vorsitzender der Expertengruppe war der ehemalige Direktor des internationalen Währungsfonds, Jacques de Larosière. Die EU-Spitzen werden die Empfehlungen auf einem informellen Treffen am 1. März und später im Monat auf dem offiziellen Frühjahrsgipfel erörtern.

Zusammenfassung des Berichts über die Finanzaufsicht in der EU EnglishPDF

Vollständiger Bericht EnglishPDF

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