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EU-Staats- und Regierungschefs gemeinsam gegen die Finanzkrise - 13/10/2008

Stapel Euromünzen © Corbis

Auf einem Sondergipfel in Paris konnten sich die 15 Länder der Eurozone auf einen gemeinsamen Plan einigen. Bei ihrem nächsten Zusammentreffen am 15. Oktober in Brüssel sollen die Staats- und Regierungschefs aller 27 Mitgliedstaaten den vereinbarten Plan prüfen.

In den letzten zwei Wochen wurde Europa durch die Finanzkrise, die ihren Anfang in den USA genommen hatte, stark gebeutelt. Zahlreiche EU-Länder mussten eingreifen, um Banken, die sich in Schwierigkeiten befanden, zu unterstützen.

Die Europäische Zentralbank English hat zur Bekämpfung der Kreditknappheit Milliarden von Euro in das Finanzsystem gepumpt, und zur Beruhigung der Bürger haben die Regierungen vieler EU-Länder die Höchstbeträge für garantierte Spareinlagen angehoben. Trotz dieser Anstrengungen erlebten die europäischen Märkte in der letzten Woche einige der turbulentesten Tage ihrer Geschichte.

Die Staats- und Regierungschefs der EU verpflichteten sich, ihre Bemühungen zur Unterstützung der Banken und zum Schutz der Sparer zu koordinieren und den Fluss der Kreditströme zu verstärken. Der Plan sieht vor, dass sich die nationalen Regierungen in die Banken einkaufen, um deren Finanzlage zu kräftigen, und die Bankenrefinanzierung zumindest vorübergehend garantieren, um die Kreditvergabe zu fördern.

Neben Interbankenkrediten vereinbarten die Staats- und Regierungschefs Bankbürgschaften bis Dezember 2009. Ferner sind sie bereit, neue Kredite mit einer Laufzeit bis zu fünf Jahren zu garantieren.

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