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Zehn Jahre Euro - 07/05/2008

Comicmännchen, das Sterne auf eine Euromünze malt

Die EU feiert das zehnjährige Bestehen unserer gemeinsamen Währung und gibt der Slowakei die Zusage, 2009 der Eurozone beizutreten.

Im Mai 1998 fällten die europäischen Staats- und Regierungschefs die historische Entscheidung, den Euro einzuführen. 1999 wurden die Verhandlungen abgeschlossen und die WWU gegründet. (Euro-Münzen und Banknoten gab es ab 2002.)

Heute verwenden in 15 Mitgliedstaaten 320 Millionen Europäer und Europäerinnen – mehr als die Bevölkerung der USA – dieselbe Währung und profitieren von dem integrierten EU-Binnenmarkt.

Die gemeinsame Währung trug zu einer stabilen Finanz- und Wirtschaftspolitik bei, was wiederum für mehr Arbeitsplätze sorgte.

Die durchschnittlichen Haushaltsdefizite der EU-Mitgliedstaaten fielen im Jahre 2007 auf ein Rekordtief von 0,6 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Eine hervorragende Bilanz, vor allem im Vergleich zum Schuldenstand von 4 % in den 80er und 90er Jahren. Im Zuge dieser günstigen Entwicklung konnte der Europäische Rat die Defizitverfahren für die Tschechische Republik, Italien, Portugal und die Slowakei heute abschließen.

In einem heute veröffentlichten Strategiepapier Englishnimmt die EU eine Bestandsaufnahme dessen vor, was in den zehn Jahren seit der Einführung des Euro erreicht wurde. Aufbauend auf diesem Erfolg befragt sie die interessierten Kreise, welche weiteren Vorteile die Einheitswährung in Zukunft bringen kann.

Als einer der Grundpfeiler der Europäischen Integration muss die WWU in den kommenden Jahren an die Herausforderungen der Globalisierung, der knappen natürlichen Rohstoffe, des Klimawandels und der alternden Bevölkerung angepasst werden.

Aus einem weiteren, heute veröffentlichten Bericht Englishgeht hervor, dass die Slowakei die Anforderungen für den Beitritt zur Euro-Zone erfüllt – stabile Preise und Wechselkurse, niedrige Zinsen, niedriges Defizit und niedrige Verschuldung sowie der entsprechende rechtliche Rahmen. Die Kommission wird die Empfehlung aussprechen, die Slowakei ab dem 1. Januar 2009 in die Eurozone aufzunehmen.

Die anderen Länder, die im Hinblick auf einen Beitritt zur Eurozone bewertet wurden (zum größten Teil neue Mitgliedstaaten aus Osteuropa, jedoch auch Schweden), erfüllten die Kriterien für eine Mitgliedschaft nicht.

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