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Zypern und Malta: Der Euro ist da! - 03/01/2008

Einführung des Euro in Zypern und Malta

Neues Geld für die Bewohner von Zypern und Malta – die beiden Länder werden jüngste Mitglieder der Eurofamilie.

Ab dem 1. Januar werden nun auch die Einwohner Zyperns und Maltas bei ihren Geschäften und Reisen ins Ausland in den Genuss der Vorteile des Euro kommen. Der Umrechnungskurs für einen Euro beträgt für Zypern 0,585 zypriotische Pfund und für Malta 0,429 maltesische Lire.

Sparschweine sollten langsam, aber sicher zur Schlachtbank geführt werden, auch wenn die Zentralbanken in einer Übergangszeit von zwei Jahren für Münzen und zehn Jahren für Banknoten beide Währungen kostenfrei umtauschen.

Um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten, werden die Preise bis zum 30. September 2008 in beiden Währungen ausgewiesen. Außerdem gibt es Euro-Starterkits und ein zusätzliches Informationsangebot im Internet sowohl für Zyprer English als auch Malteser English.

Münzsammler können ab sofort Ausschau halten nach dem zyprischen Mufflon und der prähistorischen maltesischen Tempelanlage Mnajdra auf den 1-, 2- und 5-Cent-Münzen sowie nach dem Schiff von Kyrenia (Zypern) und dem Wappen Maltas auf den 10-, 20- und 50-Cent-Stücken. Die 1- und 2-Euro-Münzen zeigen für Zypern das Idol von Pomos (ein prähistorisches Symbol in Kreuzform) und für Malta das Malteserkreuz.

Die maltesischen Euromünzen English werden in einer Auflage von 200 Millionen von der französischen Münzstätte „Monnaie de Paris“ geprägt, die 395 Millionen zyprischen Euromünzen English (mit einem Wert von 100,26 Millionen Euro) von der Finnischen Münze. Für Malta wurden ungefähr 80 Millionen Euroscheine gedruckt, für Zypern etwa 79 Millionen.

Um der Angst vor Preissteigerungen in der Übergangszeit entgegenzuwirken, wurden Initiativen zur Stärkung der Verbraucher ins Leben gerufen, wodurch auch die Händler davon abgehalten werden sollen, die Situation zu ihren Gunsten auszunutzen. FAIR ist eine dieser Initiativen: 5000 maltesische Unternehmen haben sich bereits verpflichtet, ihre Preise nicht zu erhöhen und korrekt in beiden Währungen auszuzeichnen. Beim sogenannten „Mystery Shopping“ sollen die Preise anonym überwacht werden, um schwarze Schafe möglichst schnell aufzuspüren. Die Ergebnisse werden nach Branchen getrennt bekanntgegeben.

Mit den beiden neuen Mitgliedern wächst die Zahl der Euroländer auf 15. Slowenien hatte als erstes der im Jahr 2004 beigetretenen Länder den Euro eingeführt. Als nächstes wird voraussichtlich die Slowakei im Jahr 2009 zum Sprung in die Eurozone ansetzen.

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