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Europas neue Architektur – Auszeichnungen für Talente - 21/05/2013

Konzerthalle und Konferenzzentrum Harpa in Reykjavík, Island © EU

Harpa, ein Konzerthaus und Konferenzzentrum im Herzen von Reykjavík, gewinnt den Mies-van-der-Rohe-Preis 2013 für zeitgenössische Architektur

Nach Auffassung der Jury hat das Gebäude den Hafen Reykjavíks vollständig verändert und wiederbelebt. Harpa Englishespañol wurde entworfen und gestaltet von Henning Larsen Architects, Batteríið Architects und Studio Ólafur Eliasson.

„Harpas kultverdächtige, transparente und durchlässige Glasbausteine erzeugen ein sich stets wandelndes farbiges Lichtspiel, das einen Dialog zwischen der Stadt und dem Gebäudeinneren herstellt", sagte der Vorsitzende der Jury.

Der alle zwei Jahre verliehene Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur, auch Mies-van-der-Rohe-Preis genannt, wurde ins Leben gerufen, um herausragende Arbeiten zu prämieren und aufstrebende Talente in der Architektur zu fördern.

Junge Talente

Der Preis für junge Archiktekten ('lobende Erwähnung') ging an María Langarita und Víctor Navarro für Nave de Música Matadero Englishespañol (Red Bull Music Academy) in Madrid, Spanien.

Das Gebäude wurde in der Rekordzeit von zwei Monaten errichtet, um in einem Lagerhallenkomplex aus dem frühen 20. Jahrhundert ein Musikfestival zu veranstalten. Das Projekt erfüllte die technischen Anforderungen der Veranstaltung und fördert und bereichert zugleich künstlerische Zusammenkünfte zwischen den Musikern.

Die Preise werden am 7. Juni anlässlich eines Festakts im Mies-van-der-Rohe-Pavillion in Barcelona verliehen.

Aus 335 Nominierungen wurden die Gewinner ausgewählt. Die weiteren Finalisten waren: Rathaus (Gent, Belgien), Superkilen (Kopenhagen, Dänemark), Seniorenheim (Alcácer do Sal, Portugal) und Metropol Parasol (Sevilla, Spanien).

Jedes Gebäude, das nicht mehr als zwei Jahre alt ist und das Stadtbild prägt, kann vorgeschlagen werden – von einem Privathaus bis zu einem groß angelegten Infrastrukturprojekt.

Die Architekturbranche beschäftigt mehr als eine halbe Million Menschen und trägt entscheidend zum Kultur- und Kreativsektor bei, der 4,5 % des BIP der EU erwirtschaftet.

Das EU-Programm „Kultur“ mit einem Gesamthaushalt von 400 Mio. Euro für den Zeitraum 2007-2013 unterstützt Kooperationsprojekte im Bereich Architektur und Kulturerbe.

Informationen zum Architekturpreis der EU

EU-Programm „Kultur“

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