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Live-Übertragungen über das Internet vergrößern die Auswahl an Fernsehprogrammen und Filmen. Was sollte die EU tun, damit alle davon profitieren?

Immer mehr Menschen schauen sich Programme und Filme auf ihren mit dem Internet verbundenen Fernsehgeräten, Tisch-, Schoß- und Plattrechnern (PCs, Laptops, Tablets), Smartphones und Spielkonsolen an. So können sie das sehen, was sie wollen, wann sie wollen und wo sie wollen.

Doch die herkömmlichen Rundfunkanstalten sehen sich benachteiligt; sie argumentieren, Internetsender seien nicht denselben Regeln und derselben Aufsicht unterworfen wie sie selbst.

Die Kommission ist sich des Problems bewusst. Wir brauchen ein gemeinsames EU-Konzept – eines, das auch dazu beiträgt, dass die Verbraucher bessere Dienste und mehr Auswahl zu angemessenen Preisen erhalten.

Doch bevor sie Vorschläge macht, möchte die Kommission über eine öffentliche Konsultation English – „Vorbereitung auf eine vollständig konvergente audiovisuelle Welt – Wachstum, Schöpfung und Werte“ – Ihre Meinung einholen. Bis Ende August 2013 können Sie zu den im Diskussionspapier umrissenen fraglichen Themen Stellung nehmen. Im Einzelnen geht es um

  • Hilfen für EU-Sender, damit sie gegenüber internationalen Unternehmen (insbesondere solchen aus den USA) wettbewerbsfähiger werden;
  • den Schutz europäischer Werte und Grundsätze wie Freiheit der Medien, Kinder- und Jugendschutz, Zugänglichkeit für behinderte Menschen;
  • die Förderung gemeinsamer Normen, so dass der Zugang zu digitalen Sendungen und audiovisuellen Inhalten überall in der EU gewährleistet ist;
  • die Finanzierung von Filmen, Fernsehshows und anderen audiovisuellen Inhalten;
  • staatliche Regelungen zur Förderung einer offenen und vielfältigen Rundfunklandschaft.

Der Trend zum Internetrundfunk wird in mehreren EU-Ländern und im Europäischen Parlament bereits öffentlich diskutiert.

Die unterschiedlichen Meinungen könnten zu einem Flickenteppich voneinander abweichender Regeln in der EU führen, was das Marktwachstum schwächen und den Zugang für die Verbraucher erschweren würde.

Deshalb ist eine baldige gemeinsame EU-Politik sinnvoll. Die Kommission spricht sich derzeit nicht für eine bestimmte Option aus, sondern möchte erst alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Eine Option ist eine Aktualisierung der EU-Vorschriften für audiovisuelle Dienste English .

Parallel dazu hat die Kommission kürzlich zwei verwandte öffentliche Konsultationen gestartet – eine zur Freiheit und Vielfalt der Medien English, eine andere zur Unabhängigkeit der Regulierungsstellen für audiovisuelle Medien English. Beiträge zu diesen beiden Konsultationen können bis zum 14. Juni 2013 eingereicht werden.

Mehr zu audiovisuellen Diensten English

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