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EU fördert europäischen Literaturnachwuchs - 09/10/2012

Logo: „Literaturpreis der Europäischen Union“ © EU

12 Nachwuchsautorinnen und -autoren erhalten den Literaturpreis der Europäischen Union 2012.

Mit dem 2012 zum vierten Mal vergebenen jährlichen Literaturpreis unterstützt die EU Autorinnen und Autoren. Daneben stellt sie jedes Jahr ca. 3 Millionen Euro für die Übersetzung einiger der besten literarischen Werke Europas bereit, um sie – auch im Interesse der Schriftsteller/-innen – einem breiteren Publikum zu erschließen.

Die prämierten Nachwuchsautorinnen und -autoren erhalten je 5000 Euro als Anerkennung ihrer Leistung und für Werbezwecke bei Buchmessen. Seit 2010 hat die EU insgesamt 104 Übersetzungsprojekte zur Übertragung von 32 der bislang 35 prämierten Werke in 19 verschiedene Sprachen unterstützt. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2012 Englishfrançais sind:

  • Anna Kim (Österreich) für ihr Buch „Die gefrorene Zeit“ über eine Wissenschaftlerin, die einem Kosovaren hilft
  • Lada Žigo (Kroatien) für „Rulet“ (Roulette), ein Roman über Glücksspiel
  • Laurence Plazenet (Frankreich) für „L’amour seul“ (Die Liebe allein), eine Geschichte über die heimliche Beziehung zweier Liebender, die getrennt werden
  • Viktor Horváth (Ungarn), der die Leser/-innen mit „Török tükör“ (Türkischer Spiegel) auf eine abenteuerliche Reise in das Ungarn des 16. Jahrhunderts schickt
  • Kevin Barry (Irland), der in „City of Bohane“ ein Zukunftsbild der einstmals bedeutenden Stadt Bohane an der Westküste Irlands zeichnet
  • Emanuele Trevi (Italien) für „Qualcosa di scritto“ (Etwas Geschriebenes), eine Erzählung über einen Schriftsteller, der Arbeit im Pasolini-Archiv findet
  • Giedra Radvilavičiūtė (Pseudonym für Giedra Subačienė aus Litauen) für „Šiąnakt aš miegosiu prie sienos“ (Heute Nacht schlafe ich an der Wand), eine Kurzgeschichtensammlung
  • Gunstein Bakke (Norwegen) für „Maud og Aud: ein roman om trafikk“ (Maud und Aud: Ein Roman über Verkehr), die Geschichte einer Familie, die durch einen Autounfall zerstört wird
  • Piotr Paziński (Polen) für „Pensjonat“ (Die Pension), die Beschreibung einer von Holocaust-Überlebenden bewohnten Pension
  • Afonso Cruz (Portugal) für „A Boneca de Kokoschka“ (Kokoschkas Puppe), eine Geschichte über Freundschaft und Identität
  • Jana Beňová (Slowakei) für „Café Hyena (Plán odprevádzania)“ (Café Hyena (Verabschiedung)), Kurzgeschichten und Beobachtungen zu der Beziehung zwischen einer jungen Frau und einem alternden Mann
  • Sara Mannheimer (Schweden) für „Handlingen“ (Die Handlung), die Geschichte einer Frau, die von dem Wunsch getrieben ist, die gesamte Weltliteratur zu erobern

Informationen zur EU-Kulturförderung

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