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Kreative Strategie - 01/10/2012

Neuer Plan, das Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft in der EU voll auszuschöpfen, um Wachstum und Beschäftigung zu steigern.

Der Übergang zu digitalen Technologien, die Globalisierung und der Wandel in den Wünschen der Verbraucher gehören zu den Herausforderungen der Kreativwirtschaft heute.

Unternehmen im kreativen Bereich haben oft Schwierigkeiten, die notwendigen Mittel für digitale Technologien zu beschaffen, die für die Senkung der Produktionskosten und den Zugang zu neuen Märkten unerlässlich sind.

Die Kommission schlägt nunmehr eine Reihe von Maßnahmen English vor, die sowohl auf nationaler Ebene als auch EU-weit Kompetenzentwicklung und Zugang zu Kapital fördern sollen.

Diese Hilfe ist in einer Wirtschaftskrise wie der heutigen äußerst sinnvoll. Bis zu 8,5 Millionen Menschen arbeiten in kreativen Branchen, zu denen Architektur, Kunsthandwerk, kulturelles Erbe, Design, Festivals, Mode, Film, Musik, darstellende und bildende Künste, Bibliotheken, Verlage, Radio und Fernsehen gehören.

Sie stehen für bis zu 4,5 % des BIP der EU und tragen auch maßgeblich zu anderen Wirtschaftszweigen bei, in denen Innovation mehr und mehr durch Kreativität und Design vorangetrieben wird.

Direkte Maßnahmen

Die Kommission fordert alle EU-Länder auf, sich auf Kompetenzentwicklung, Entwicklung des Zugangs zu Finanzmitteln, Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Ausbau des Exportpotenzials und die engere Zusammenarbeit mit anderen Industrien zu konzentrieren.

Auf EU-Ebene schlägt die Kommission vor, die für das nächste Programm Kreatives Europa (2014-2020) vorgesehenen 1,8 Mrd. Euro und andere Finanzmittel strategisch zu nutzen. Zu den Plänen gehören:

  • Förderung des Unternehmergeistes durch Verringerung der Verwaltungslasten für kleine Unternehmen, die einen großen Anteil der Kultur- und Kreativwirtschaft ausmachen,
  • Integration des digitalen Marktes der EU z. B. durch einen gemeinsamen Ansatz zum Schutz geistigen Eigentums und zur Bekämpfung von über das Internet verkauften Fälschungen,
  • Förderung des Netzwerkens und Austausch guter Geschäftsmethoden in Europa,
  • Garantien für Bankkredite, um die Finanzierung von kreativen Unternehmen und Organisationen zu vereinfachen,
  • Unterstützung von Maßnahmen für die Publikumsentwicklung, Tests von Geschäftsmodellen und die Steigerung der Auslandsexporte,
  • Bereitstellung von Finanzmitteln für allgemeine und berufliche Bildung z. B. durch das Programm Erasmus für alle,
  • Nutzung vorhandener Fonds zur Steigerung des Beitrags, den die Kultur zur regionalen und lokalen Entwicklung sowohl in Städten als auch auf dem Land leistet.

Informationen zur EU-Kulturförderung

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