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Fortschritt bei der Innovation – es bleibt viel zu tun - 26/03/2013

Personen, die eine mit den EU-Sternen dekorierte Wand durchschreiten © EU

Die EU insgesamt macht Fortschritte, doch einige Mitgliedstaaten müssen mehr tun, um gleichzuziehen und wettbewerbsfähiger zu werden.

Die meisten EU-Länder verbessern stetig ihre Innovationsförderung. Einige jedoch tun nicht genug und fallen allmählich zurück, wie sich aus dem jährlichen Forschungs- und Innovationsanzeiger English ergibt.

Der Anzeiger kann den EU-Ländern dabei helfen, sowohl die wichtigsten Innovationsantriebskräfte zu bestimmen, als auch Wachstum und Beschäftigung in den Vordergrund zu stellen. Er vergleicht die Länder anhand der Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) sowie 23 anderen Faktoren.

Investitionslücke

Aus der Ranking-Liste ergibt sich, dass traditionell innovative Länder weiterhin Fortschritte machen. Bei anderen stagniert die Innovationskraft – oder geht sogar zurück.

Wie in früheren Jahren steht auch in diesem Jahr Schweden an der Spitze, gefolgt von Deutschland, Dänemark und Finnland. Estland, Litauen und Lettland haben ihre Innovationsbemühungen vorangetrieben.

Antriebskräfte für Innovation

Kleine Unternehmensgrößen und die Fähigkeit, Ideen in kommerzielle Produkte und Dienstleistungen umzusetzen sind die wichtigsten Triebkräfte für innovatives Wachstum. Den Ländern der Spitzengruppe ist außerdem gemeinsam, dass sie FuE hohe Priorität einräumen. Unternehmen und Universtitäten spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung nationaler Innovationsbemühungen.

Im Vergleich zu anderen EU-Ländern investieren die Unternehmen aller Innovationsführer mehr in FuE aus und melden mehr Patente an. Darüber hinaus ist ihr Hochschulsektor hoch entwickelt, und es bestehen enge Beziehungen zwischen Industrie und Wissenschaft.

Innovationsunion

Mehr Innovation wagen und Hindernisse abbauen, damit gute Ideen auch marktfähig werden können, sind Kernpunkte der Strategie „Union für Innovation“ English , um wettbewerbsfähiger zu werden und Wachstum und Arbeitsplätze zu fördern.

Ein Fortschrittsbericht English zur Strategie zeigt, dass die Innovationsunion auf dem besten Wege ist: 80 % der Vorschläge werden derzeit umgesetzt. Zur Strategie gehören Partnerschaften zwischen öffentlichem und privatem Sektor, Vereinfachung des Zugangs zur Finanzierung und zu qualifizierten Mitarbeitern, Bürokratieabbau und Senkung der Kosten für die Patentierung neuer Ideen.

Mit der Strategie soll zu den weltweiten Innovationsführern Südkorea, USA und Japan aufgeschlossen werden. Südkoreas Vorsprung gegenüber der EU wird größer, doch seit 2008 hat die EU gegenüber den USA und Japan aufgeholt.

Innovation in der EU-Industrie

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