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Ihre Meinung zur Förderung von EU-Agrarprodukten interessiert uns! - 15/07/2011

Getreideähren mit Himmel im Hintergrund © iStock/Dimitrije Tanaskovic

Die EU-Landwirte erzeugen Spitzenprodukte, doch könnten ihr Prestige und ihr Absatz innerhalb und außerhalb von Europa durch bessere Vermarktungsmethoden gesteigert werden.

Die Lebensmittelerzeugnisse der EU-Landwirte zählen weltweit zu den besten. Sie zeugen von Traditionsbewusstsein, Innovation und hohen Produktionsstandards.

Die Verbraucher innerhalb und außerhalb von Europa sind sich jedoch nicht immer der Sorgfalt bewusst, mit der hochwertige Lebensmittel wie Getreide, Gemüse, Obst, Fleisch, Milchprodukte, Öl und andere traditionelle Erzeugnisse hergestellt werden.

So wenden beispielsweise die EU-Landwirte strengere Normen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Tierschutz an als ihre Mitbewerber auf den übrigen Weltmärkten. Dies sind einige der Vorzüge, durch die europäische Agrarprodukte auf den regionalen Marktständen und Supermärkten herausragen dürften.

Die Kommission ist der festen Auffassung, dass die EU die Werbung für Erzeugnisse aus der EU verstärken und mehr Verbraucher dazu animieren könnte, "made in Europe" zu kaufen.

Vereinfachte Regelungen und eine engere Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern würden es allen Beteiligten in der Agrarwirtschaft erleichtern, den Absatz von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu steigern und neue Märkte zu erschließen.

Auf diese Weise könnte erreicht werden, dass

  • die Landwirte für die Qualität ihrer Erzeugnisse entsprechend bezahlt werden — die Kunden könnten durch Verdeutlichung der hohen Qualitätsstandards dazu angeregt werden, höhere Preise zu zahlen;
  • die Verbraucher fundierte Kaufentscheidungen treffen, beispielsweise dadurch, dass für das EU-System der Qualitätskennzeichnung verstärkt geworben und auf die strenge Einhaltung der Tier- und Umweltschutznormen besonders hingewiesen wird;
  • die Abnehmer landwirtschaftlicher Produkte — auch die Nahrungs- und Genussmittelindustrie und der Einzelhandel — über das Produktangebot besser informiert sind.

Die Kommission möchte vor der Ausarbeitung von Vorschlägen die Meinung der Landwirte, Einzelhändler, Exportunternehmen, Verbraucher und anderer Kreise einholen. Die übermittelten Beiträge werden in die Pläne zur Überarbeitung der derzeitigen Vermarktungsregeln einfließen.

Hintergrundinformationen und Bereiche, in denen die Vermarktung verbessert werden könnte, sind in einem Diskussionspapier zusammengefasst. Die Konsultation läuft bis zum 30. September 2011.

Zwischen 2006 und 2010 hat die EU im Rahmen ihrer Gemeinsamen Agrarpolitik rund 259 Millionen Euro für die Mitfinanzierung von 190 Förderprogrammen bereitgestellt.

Gestalten Sie die EU-Politik zur Förderung landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit!

Programme zur Förderung von EU-Agrarprodukten

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