Europäische Kommission

Nachricht | 11/01/2016

Erster Vizepräsident Timmermans zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise in der Türkei

Der Erste Vizepräsident der EU-Kommission Timmermans führt derzeit in der Türkei Gespräche über den gemeinsamen Aktionsplan zur Bewältigung der Flüchtlingskrise und wird im Rahmen dieses Besuches auch auf die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei eingehen.

Der Erste Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, führt derzeit in der Türkei mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sowie mit dem für Europaangelegenheiten zuständigen Minister Volkan Bozkir und Justizminister Bekir Bozdağ Gespräche über die Umsetzung des gemeinsamen Aktionsplans der EU und der Türkei zur Bewältigung der Flüchtlingskrise.

Mit dem Besuch soll insbesondere sichergestellt werden, dass der gemeinsame Aktionsplan rasch und wirksam durchgeführt wird. Im Hinblick darauf arbeitet die Kommission derzeit mit den Mitgliedstaaten und den türkischen Behörden zusammen.

Am Mittwoch wird der Erste Vizepräsident Timmermans dem Kollegium über die Ergebnisse dieser politischen Treffen auf hoher Ebene berichten.

Der gemeinsame Aktionsplan EU–Türkei wurde am 15. Oktober vorläufig vereinbart und anschließend vom Europäischen Rat gebilligt. Am 24. November schlug die Kommission vor, eine Flüchtlingsfazilität für die Türkei in Höhe von 3 Mrd. EUR einzurichten. Am 15. Dezember legte sie zudem eine Empfehlung für eine Regelung betreffend die Türkei über die freiwillige Aufnahme syrischer Flüchtlinge aus humanitären Gründen vor.

Der Erste Vizepräsident wird darüber hinaus bei der jährlichen Konferenz der türkischen Botschafter mit allen Teilnehmern Gespräche über die Partnerschaft zwischen der EU und der Türkei führen. 

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