Integrierte Meeresüberwachung

Definition und Anwendungsbereich

Bildunterschrift: Zypern © Lionel Flageul

Die integrierte Meeresüberwachung gibt Behörden, die an der Meeresüberwachung interessiert oder auf diesem Gebiet bereits aktiv sind, die Möglichkeit, Informationen und Daten auszutauschen. Durch diesen Datenaustausch kann die Überwachung kostengünstiger und effektiver gestaltet werden.

Derzeit werden alle Daten in den Bereichen Grenzkontrollen, Schutz und Sicherheit, Fischereiaufsicht, Zoll, Umwelt oder Verteidigung auf nationaler und europäischer Ebene getrennt erfasst. Ein Datenaustausch zwischen den verschiedenen Behörden findet häufig nicht statt. So werden Daten unter Umständen mehr als einmal erfasst.

Informationen zu anderen konkreten Überwachungstätigkeiten, Maßnahmen gegen Piraterie oder zur Sicherheit und Gefahrenabwehr im Seeverkehr finden Sie hier.

Video: Integrierte Meeresüberwachung

Umsetzung

Die Europäische Kommission entwickelt derzeit in Zusammenarbeit mit den EU- und EWR-Ländern eine gemeinsame Informationsanwendung (CISE), die vorhandene Überwachungssysteme und Netze integrieren wird. Alle betroffenen Behörden erhalten so Zugang zu den Informationen, die sie für die Erledigung ihrer Aufgaben auf See benötigen.

Die gemeinsame Anwendung ermöglicht die Interoperabilität verschiedener Systeme, so dass Daten und andere Informationen mit Hilfe moderner Technologien einfach ausgetauscht werden können. Für die Einrichtung des gemeinsamen Informationsraums wurde ein Fahrplan pdf - 5 MB [5 MB] Alle verfügbaren Übersetzungen. aufgestellt.

Offizielle Dokumente

Weitere Informationen

Projekte

Europäischer Meeresatlas - Integrierte Meeresüberwachung

  • MARSUNO – Pilotprojekt zur Meeresüberwachung in den nördlichen Meeresbecken (beendet)
  • BLUMASSMED – Pilotprojekt zur Integration der Meeresüberwachung im Mittelmeer und in den angrenzenden Gebieten des Atlantiks (2009–2012)

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