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Présidence grecque du Conseil de l'UE
Année européenne 2013 du citoyen
Hochwertige Nahrungsmittel, Landschaftsplanung und Ökologie
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Am 22. November 2012 in Marnach sagt Georges Bingen, Vertreter der Europäischen Kommission in Luxemburg: "Luxemburg als Agrarland hat eine lange Tradition. Die Europäische Kommission sieht die Ausarbeitung der mehrjährigen EU-Finanzplanung für die Jahre 2014-2020 als Chance, die Gemeinsame Agrarpolitik zukunftsfit zu machen. Und sie gleichzeitig als eine der wichtigsten EU-Prioritäten finanziell abzusichern. Der Agrarpolitik kommt bei der Produktion hochwertiger Nahrungsmittel, bei der Landschaftsgestaltung und bei der Wahrung ökologischer Prioritäten auch künftig eine Schlüsselrolle zu. Die Europäische Kommission setzt bei der Umsetzung dieser Ziele auf eine starke Kooperation mit Luxemburgs Behörden und Landwirtschaftsverbänden. "

    Gemeinsame Agrarpolitik
    Hochwertige Nahrungsmittel, Landschaftsplanung und Ökologie

     

    Anlässlich der Informationsveranstaltung "Stechwuert GREENING - wéi eng Erausfuerderungen stellen sech an Zukunft fir eis Baueren?" am 22. November 2012 in Marnach sagt Georges Bingen, Vertreter der Europäischen Kommission in Luxemburg:

    "Luxemburg als Agrarland hat eine lange Tradition. Die Europäische Kommission sieht die Ausarbeitung der mehrjährigen EU-Finanzplanung für die Jahre 2014-2020 als Chance, die Gemeinsame Agrarpolitik zukunftsfit zu machen. Und sie gleichzeitig als eine der wichtigsten EU-Prioritäten finanziell abzusichern. Der Agrarpolitik kommt bei der Produktion hochwertiger Nahrungsmittel, bei der Landschaftsgestaltung und bei der Wahrung ökologischer Prioritäten auch künftig eine Schlüsselrolle zu. Die Europäische Kommission setzt bei der Umsetzung dieser Ziele auf eine starke Kooperation mit Luxemburgs Behörden und Landwirtschaftsverbänden. "

     

    Weiterführende Informationen

    Die Kommission schlägt vor, die Mittel des Finanzrahmens für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) von 39,4  Prozent  der Gesamtmittel (Zeitraum 2013-2020) auf 36,2 Prozent (Zeitraum 2014-2020) zu senken.

    Die grundlegende Zwei-Säulen-Struktur der GAP wird beibehalten. Im Wesentlichen schlägt die Kommission folgende Änderungen vor:

    -       „Ökologisierung“ der Direktzahlungen: Um sicherzustellen, dass die GAP zur Verwirklichung der umwelt- und klimapolitischen Ziele der EU beiträgt, sollen 30 % der direkten Unterstützung von einer „Ökologisierung" abhängig gemacht werden. Dies heißt, dass alle Landwirte der Umwelt zugutekommende Praktiken aufnehmen sollen, die im Einzelnen in den Rechtsvorschriften festgelegt und überprüfbar sein werden. Auf diese Weise soll die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft beträchtlich verbessert werden, indem Landwirte Zahlungen für die Erzeugung öffentlicher Güter für ihre Mitbürger erhalten.

    -       Konvergenz der Zahlungen: Um für eine ausgewogenere Verteilung der direkten Unterstützung zu sorgen (und auch den noch bestehenden Unterschieden bei den Löhnen und den Vorleistungskosten Rechnung zu tragen), wird die Direktunterstützung pro Hektar schrittweise angepasst. Das soll eine ausgewogenere Verteilung der Direktzahlungen gewährleisten.

    -       Die Zuteilung der Mittel für die ländliche Entwicklung wird nach Maßgabe objektiverer Kriterien angepasst und besser auf die politischen Ziele ausgerichtet. Dadurch soll eine gerechtere Behandlung von Landwirten, die ein- und dieselbe Tätigkeit ausüben, erreicht werden. Um Einkommensverluste der Landwirte zu vermeiden, wird die Kommission vorschlagen, dass die Mitgliedstaaten das aktuelle nominale Förderniveau durch Umschichtungen von der zweiten auf die erste Säule beibehalten können.

    -       Deckelung der Zahlungen: Die grundlegende Schicht der Direkteinkommensunterstützung, die großen Landwirtschaftsbetrieben gewährt werden kann, soll unter Berücksichtigung der Größenvorteile derartiger Großstrukturen und der von diesen geschaffenen direkten Beschäftigung nach oben begrenzt werden. Die Kommission schlägt vor, die betreffenden Einsparungen den Mitteln für die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums bzw. den nationalen Mittelzuweisungen für die Mitgliedstaaten, in denen die Einsparungen vorgenommenen werden, zuzuschlagen.

    Die Kommission schlägt vor, für den Zeitraum 2014-2020 281,8 Mrd. EUR für die erste Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik und 89,9 Mrd. EUR für die Entwicklung des ländlichen Raums zuzuweisen.


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    Dernière mise à jour : 26/11/2012  |Haut de la page