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Neue Denkansätze für die Bildung

Worum geht es?

Mit der Initiative Neue Denkansätze für die Bildung aus dem Jahr 2012 sollen die Bildungssysteme in der gesamten EU modernisiert werden, um der wachsenden Nachfrage nach höher qualifizierten Fachkräften gerecht zu werden und die Arbeitslosigkeit zu verringern.

Die Initiative hat drei Handlungsschwerpunkte:

  • Qualität
  • Zugänglichkeit 
  • Finanzierung

Ziele der Reformen:

  • Anhebung des allgemeinen Niveaus bei den Grundfertigkeiten
  • Förderung der betrieblichen Ausbildung
  • Förderung unternehmerischer Fähigkeiten
  • Verbesserung von Sprachkenntnissen
Warum ist das notwendig?

Die Arbeitsmärkte – und damit auch die Kompetenznachfrage – ändern sich. Die Bildungssysteme müssen sich anpassen, damit sie die erwartete steigende Nachfrage im nächsten Jahrzehnt decken können.

Trotz breitgefächerter Investitionen sind die Bildungssysteme in mehreren EU-Ländern dazu jedoch nicht in der Lage. Auch in Bezug auf das Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler beim Abschluss ihrer Schullaufbahn zwei Fremdsprachen fließend sprechen sollten, hinken die EU-Länder hinterher.

Daher ist insbesondere angesichts der strengen Haushaltsdisziplin in der gesamten EU eine wirksame und effiziente Verteilung der Bildungsressourcen von wesentlicher Bedeutung.

Bisherige Maßnahmen

Für die Festlegung realistischer Benchmarks zur Entwicklung faktengestützter Strategien wurde eine umfassende EU-weite Länderanalyse vorgenommen.

Der Rat griff die „neuen Denkansätze“ und die Ergebnisse der Länderanalysen in seinen Schlussfolgerungen zu Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung auf.

Nächste Schritte

Die Europäische Kommission wird sich in Maßnahmen und Diskussionen auch weiterhin für die Einführung neuer Lehr- und Lernmethoden in den europäischen Bildungssystemen bis 2020 einsetzen, damit diese die Kompetenznachfrage des Arbeitsmarkts decken können.

Einschlägige Initiativen: