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Programm Drogenprävention und ‑aufklärung

Dieses Programm ist das einzige EU‑Programm, das ausschließlich Projekte im Bereich illegale Drogen fördert.

Das Programm bietet Finanzhilfen für Projekte, die auf den Austausch und die Übertragung empfehlenswerter Verfahren in der EU abzielen, um Prävention und Behandlung zu verbessern, drogenbedingte Gesundheitsschäden zu verringern und Drogenmissbrauch vorzubeugen.

Am 25. September 2007 haben das Europäische Parlament und der Rat einen Beschluss pdf български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) zur Auflegung des spezifischen Programms "Drogenprävention und ‑aufklärung" als Teil des Generellen Programms "Grundrechte und Justiz" Übersetzung für diesen Link wählen  für den Zeitraum 2007-2013 angenommen, um zur Stärkung der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts im Zeitraum 2007-2013 beizutragen.

Dieses Programm baut auf der EU‑Drogenstrategie und den zugehörigen Aktionsplänen auf, deren Hauptziel es ist, die gesellschaftlichen und gesundheitlichen Schäden zu reduzieren, die durch den Konsum illegaler Drogen sowie den Handel mit diesen entstehen.

Ziele

Die allgemeinen Ziele des Programms Drogenprävention und ‑aufklärung lauten wie folgt:

  • Vermeidung und Reduzierung des Drogenkonsums, der Abhängigkeit sowie drogenbezogener Schäden;
  • Beitrag zur Verbesserung der Aufklärung über Drogenkonsum;
  • Unterstützung der Umsetzung der EU‑Drogenstrategie.

Dieses Programm sollte Maßnahmen mit folgendem Ziel unterstützen:

  • Einrichtung multidisziplinärer Netzwerke;
  • Erweiterung der Wissensbasis;
  • Austausch von Informationen sowie Benennung und Verbreitung bewährter Verfahrensweisen.

Maßnahmen im Rahmen des Programms Drogenprävention und ‑aufklärung sollten Folgendes zum Ziel haben:

  • Sensibilisierung für die gesellschaftlichen und gesundheitlichen Probleme, die durch Drogenkonsum entstehen;
  • Förderung eines offenen Dialogs im Hinblick auf die Förderung eines besseren Verständnisses für das Phänomen Drogen.

Maßnahmen, die unter Berücksichtigung der aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisse auf eine Vermeidung des Drogenkonsums abzielen und somit auch auf eine Reduzierung drogenbezogener Schäden und Behandlungsmethoden, sind ebenfalls zu unterstützen.

Weiteres Ziel des Programms Drogenprävention und ‑aufklärung ist die Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Umsetzung und Entwicklung der EU‑Drogenstrategie und der zugehörigen Aktionspläne, einschließlich der Überwachung, Umsetzung und Bewertung der Umsetzung spezifischer Maßnahmen im Rahmen der Drogen-Aktionspläne.

Zielgruppen

Zielgruppen der Aktivitäten im Rahmen des Programms sind alle, die von den Auswirkungen des Drogenkonsums betroffen sein können, unter anderem:

  • Jugendliche, Schwangere, gefährdete Gruppen und problematische Wohnviertel.
  • Weitere Zielgruppen sind unter anderem Lehrer und Bildungspersonal, Eltern, Sozialarbeiter, lokale und nationale Behörden, medizinisches Personal und Sanitäter, Justizbedienstete, Strafverfolgungs‑ und Strafvollzugsbehörden, NRO, Gewerkschaften und Religionsgemeinschaften.

Das Programm Drogenprävention und ‑aufklärung steht öffentlichen oder privaten Organisationen und Institutionen (lokale Behörden auf der entsprechenden Ebene, Hochschulfakultäten und Forschungszentren), die im Bereich der Aufklärung und Vermeidung des Drogenkonsums, einschließlich der Reduzierung und Behandlung drogenbezogener Schäden, tätig sind.

Die Ziele des Programms sollen folgendermaßen erreicht werden:

  • transnationale Projekte (unterstützt durch projektbezogene Finanzhilfen),
  • Aktivitäten im Rahmen der jährlichen Aktionspläne von Nichtregierungsorganisationen oder ähnlicher Organisationen (Finanzhilfen für Betriebskosten)
  • Eigene Initiativen der Kommission (Aufträge).

Zur Umsetzung des Programms Drogenprävention und ‑aufklärung hat die Kommission die folgenden jährlichen Arbeitsprogramme angenommen:

Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen