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Instrumente für die Gleichstellung der Geschlechter RSS

Unternehmensexpansion © Andres Rodriguez, Fotolia

Die Europäische Kommission verfolgt den dualen Ansatz, der auf Gender Mainstreaming sowie auf spezifischen Maßnahmen beruht.

Gender Mainstreaming bezeichnet die Einbeziehung der Geschlechterperspektive in alle Phasen des politischen Prozesses, d. h. in Ausarbeitung, Implementierung, Überwachung und Bewertung, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern.

Dabei impliziert es die Klärung der Frage, inwieweit sich Politiken auf das Leben und die gesellschaftliche Stellung von Frauen und Männern auswirken können - bei gleichzeitiger bedarfsorientierter Neugestaltung.

Auf diese Weise lässt sich:

  • die Gleichstellung der Geschlechter im Alltag von Frauen und Männern konkret umsetzen;
  • die Ausarbeitung von Politiken verbessern, indem den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger besser Rechnung getragen wird.

Die Europäische Kommission möchte Gender Mainstreaming voll in die Gestaltung ihrer Politiken einbeziehen, einschließlich Folgenbewertung English und Evaluierungsprozess.

Der Leitfaden für die durchgängige Berücksichtigung der Geschlechterperspektive zeigt allen Akteuren, darunter insbesondere jene, die sich mit Politiken in den Bereichen Beschäftigung, soziale Eingliederung und Sozialschutz in den EU‑Ländern befassen, in effektiver Weise auf, wie sich die Einbeziehung des Gender Mainstreaming in diese Politiken verbessern und damit den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürgern besser gerecht werden lässt.