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Hatten Sie schon einmal das Gefühl, dass Sie aufgrund Ihres Geschlechts eine Arbeitsstelle nicht bekommen haben? Haben Sie schon einmal erlebt, dass eine andere Person wegen ihres Geschlechts ungerecht behandelt wurde, oder wurden Sie schon einmal zu Diskriminierung aus Gründen des Geschlechts angehalten? Hatten Sie schon einmal unter Missbrauch oder Belästigung zu leiden oder haben Sie das Gefühl, aufgrund Ihres Geschlechts nicht angemessen behandelt zu werden?

In diesem Fall könnten Sie das Recht haben, im Rahmen der EU‑Rechtsvorschriften zur Bekämpfung der Geschlechterdiskriminierung rechtliche Schritte einzuleiten.

Aktivitäten der EU

Auf europäischer Ebene gehen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Geschlechterdiskriminierung auf die Anfänge der Europäischen Gemeinschaft zurück. Seit 1957 ist das Verbot des ungleichen Entgelts für Männer und Frauen bei gleicher Arbeit im EWG‑Vertrag Übersetzung für diesen Link wählen  verankert. Die EU hat seit 1975 mehrere Richtlinien zur Bekämpfung der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts erlassen, und der Europäische Gerichtshof hat zahlreiche Urteile zur Geschlechterdiskriminierung Übersetzung für diesen Link wählen  ausgesprochen.

Die EU‑Gesetzgebung Übersetzung für diesen Link wählen  beinhaltet die folgenden Gebiete:

Wenn die Europäische Kommission die Auffassung vertritt, dass ein EU‑Mitgliedstaat gegen das Gemeinschaftsrecht verstoßen hat, kann sie kraft Artikel 258 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) ein Vertragsverletzungsverfahren Übersetzung für diesen Link wählen  einleiten. Für jede verabschiedete EU‑Richtlinie gilt eine Frist Übersetzung für diesen Link wählen  für die Umsetzung in nationales Recht. Dabei sind alle EU‑Mitgliedstaaten gesetzlich zur Einhaltung dieser Frist verpflichtet, sofern keine Alternativ‑ oder Ausnahmeregelung vereinbart wird.

Ihre Rechte und Pflichten

Da diese Fragen Sie direkt betreffen können, sollten Sie Ihre Rechte und Pflichten - wie sie im EU‑Vertrag und den Richtlinien zur Gleichbehandlung von Männern und Frauen niedergelegt sind - kennen.

Wenn Sie Opfer einer Diskriminierung aufgrund Ihres Geschlechts sind, haben Sie das Recht, etwas dagegen zu unternehmen; wie Sie dabei vorgehen können, ist allerdings von Land zu Land unterschiedlich.

Arbeitgeber in der EU sind verpflichtet, Diskriminierung aus Gründen des Geschlechts vom Arbeitsplatz auszuschließen.

Hilfe bekommen

Ebenso müssen die Mitgliedstaaten durch das EU‑Recht dafür sorgen, dass Opfern von Diskriminierung das Recht eingeräumt wird, im Wege von Gerichts‑ oder Verwaltungsverfahren Klage einzureichen. Sollten Sie sich als Opfer einer Geschlechterdiskriminierung sehen, müssen Sie sich erst mit den Bestimmungen und Verfahren Ihres nationalen Rechtssystems vertraut machen. Das schließt auch offizielle Einrichtungen mit ein, die mit der Hilfe für Diskriminierungsopfer betraut sind.

Nationale Gleichbehandlungsstellen Übersetzung für diesen Link wählen  können Sie dazu beraten, welche finanzielle Unterstützung Sie auf dem Rechtsweg in Anspruch nehmen können. Ebenso informieren sie Sie über die Art der verfügbaren Rechtsbehelfe, die Verfahren für den Nachweis des Tatbestands der Diskriminierung und die Quellen für Beratung und Unterstützung.

Nachfolgend ein Link zu allen Rechtsdokumenten Übersetzung für diesen Link wählen  und allen Dokumenten in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter Übersetzung für diesen Link wählen .