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Neue Arbeitsformen RSS

Am 24.-25. Oktober 2011 fand in Den Haag ein Seminar zum Austausch bewährter Verfahren statt. Im Mittelpunkt standen die Umsetzung flexibler Arbeitszeitregelungen und deren Folgen hinsichtlich der Geschlechtergleichstellung.

Das Seminar beleuchtete das Programm Nieuwe Werken (Neue Arbeitsformen), das eine breite Palette flexibler Arbeitszeitregelungen umspannt, von Teilzeit- und Gleitzeitmodellen bis hin zu Tele-/Heimarbeit und einem verstärkten Einsatz von IKT, durch den Beschäftigte auch außerhalb des herkömmlichen Arbeitsplatzes tätig sein können. Für Unternehmen, die aktiv Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben schaffen und in der Umsetzung neuer Arbeitsformen beispielhaft vorangehen, hat die niederländische Regierung ein „Qualitätszeichen moderneR ArbeitgeberIn“ ins Leben gerufen.

Die Diskussion im Seminarverlauf bekräftigte, dass Verhandlungen über flexible Arbeitszeitregelungen unterstützt werden müssen, um einen Ausgleich zwischen unternehmerischen Bedürfnissen und den Anliegen der Beschäftigten zu schaffen. Dabei müssen die Perspektive der Geschlechtergleichstellung und Veränderungen im Verlauf der Lebenszyklen berücksichtigt werden, gleichzeitig gilt es, die weibliche Segregation in Teilzeitmustern einzudämmen. Dies erfordert nicht nur die Entwicklung einer familienfreundlichen Kultur in Organisationen, sondern auch eine stärkere männliche Mitwirkung an informeller Pflegearbeit; darüber hinaus bedarf es hochwertiger und flexibler Betreuungsdienstleistungen, um erwerbstätigen Menschen – allen voran Frauen – echte Möglichkeiten für eine persönliche Zeiteinteilung zu sichern.

Relevante Dokumente:

Zusammenfassungpdf(152 kB) Übersetzung für diesen Link wählen 

Diskussionspapier: die Niederlandepdf(186 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  (Nur in Englisch)

Stellungnahmen der teilnehmenden Länder (Nur in Englisch):